Verfasst von: Andy | 20. Juli 2011

Samsung N210 – die Befreiung!

Es hat sich also zugetragen, dass mir meine Lieblingsschwiegermutter zum Geburtstag ihr Netbook schenkte. Das ist sehr großzügig, auch deshalb, weil es infolge des eingebauten UMTS-Modems via A1 über eine mobile Anbindung an das Internet verfügt.

Dieses Teil schließt die schmerzhafte Lücke zwischen Smartphone und Notebook. Wie konnte ich nur bisher ohne es leben? ;-)
Weiters – und eigentlich viel wichtiger – ist es bei Kundenbesuchen viel angenehmer mitzunehmen, hat es doch nur etwas über einen Kilo.

Wie nicht anders zu erwarten, wurde Windows 7 Starter auf dem Gerät vorinstalliert. Es verfügte über die übliche „C“:-Partition, die das Betriebssystem beheimatete und über „D:“, auf dem (auch) das Recovery war. Da mich die Performance nicht von den Socken riss und die Installation von Windows XP für mich keine Option darstellte, entschied ich mich für Linux Mint 9 „Isadora“ Xfce. Dieses Ubuntu-Derivat beruht auf die Version 10.04 „Lucid Lynx„, die 36 Monate mit Aktualisierungen versorgt wird.

Da – wie bei Netbooks üblich – kein CD/DVD-Laufwerk verbaut wurde, wählte ich als Installationsmedium einen 1-GB-USB-Stick (natürlich darf dieser auch größer sein ;) . Das Programm, das mir den Stick für die Installation vorbereitet nennt sich UNetbootin, dessen Gebrauch wird hier ausführlich beschrieben.

Um grobe Unzulänglichkeiten vor der Installation festzustellen, empfiehlt sich der einmalige Live-Betrieb, sprich: Linux wird nicht nach dem Booten vom USB-Stick sofort installiert, sondern erstmals in Betrieb genommen, ohne auf das Zielsystem aufgespielt worden zu sein.

Nachdem bis hierher alles glatt lief, entschloss ich mich, Windows komplett vom Computer zu löschen. The only way is up, baby!

Nach der Installation legte ich noch ein bisschen Hand an: Ich befolgte dieses 10-Punkte-Programm, kümmerte mich um die Schriften und frischte mein (oberflächliches) Wissen zu Xfce auf. Was jetzt noch fehlte, waren die „Samsung Tools“ für die Funktionstasten; hier halfen mir diese beiden Anleitungen.

Aber – ich gestehe – das eingebaute Micro war nicht zur Zusammenarbeit mit Skype zu bewegen! Ich durchforstete Foren und das halbe Internet, bis ich einfach unter „Lautstärkeregelung“ -> „Soundkarte“ von „HDA Intel“ auf „Realtek ALC269″ wechselte: Das war die (einfache) Lösung! Keine Ahnung, warum ich mit diesem Problem weltweit der Einzige war :-o

Aber jetzt gefällt mir mein performantes Netbook perfekt und ich kann nicht mehr versprechen, es lediglich für den beruflichen Einsatz zu verwenden…

Update 24.07.2011:
Rainy day, 2day… Die richtige Zeit für ein Kernelupdate. Wie das unter Linux Mint funktioniert und seine Risiken könnt’ ihr hier nachlesen. Bei mir brachte es die Funktionalität der Bildschirmhelligkeitstasten hervor – ging mir bisher aber nicht ab.

Verfasst von: Andy | 7. Oktober 2010

SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!

Sie können mit dem Begriff  „iPhone“ etwas anfangen? Ja?
Und vielleicht kennen Sie auch dessen Gegenspieler aus der Google-Welt, nämlich Handys, die „Android“ als Betriebssystem haben?

Aber es sei der Welt einmal gesagt: Das am meisten verwendete OS (das muss zwangsweise kein Qualitätsmerkmal sein) für mobile Endgeräte ist „Symbian„, auch wenn uns die Werbung und die Mobilnetzbetreiber vor lauter Superlativen für die beiden Erstgenannten anderes erzählen wollen! Und hier ist die Quelle der Wahrheit: Klick ;)

So, und jetzt gehe ich wieder mein (Mobil)Teil mit seiner quelloffenen Software streicheln… :-o

Verfasst von: Andy | 19. Mai 2010

Wege aus der Krise (nicht nur für AT gültig…)

Dieses Papier möchte ich all jenen an’s Herz legen, die so wie ich ihre Zweifel daran haben, dass Massensteuern und soziale Einsparungen diese (und andere) Krisen der derzeitigen Wirtschaftsordnung in Luft auflösen.

Fundierte Information eines Zusammenschlusses kritischer Gruppen, mit deren Zielen ich mich sehr gerne identifiziere und die sich hier näher vorstellen!

Ich finde, wenn man uns Usern schon eine LTS „ausgibt“, sollten wir nach der Installation wenigstens die Zeit aufbringen, den letzten Schliff zu erledigen.

Mit dieser sehr plausiblen und äußerst anwenderfreundlichen Anleitung wird das keine Hürde darstellen! Schließlich haben wir nach Abschluss der Konfiguration – so man will – für die nächsten 3 Jahre bis auf die regelmäßigen Updates keinen nennenswerten Aufwand mehr :-)

Ubuntu 10.04 "lucid Lynx"

Um die Budget- oder sonstige Nöte zu mildern, geht hier wieder voll die Debatte ab….
Blöd nur, dass der Sprecher der ÖVP sich mit seiner Sicht der Dinge nicht nur ins eigene, sondern auch in das Bein seiner Partei schießt :-o

Weil’s dazu passt: hier ein paar Argumente, wenn’s um das Grundeinkommen geht. Man muss nicht Blödsinn nachplaudern, wenn die Praxis erfolgversprechend ist!

IWF und Weltbank sind gegen das BIG (= bedingungslose Grundeinkommen). Vielleicht, weil es nicht der Globalisierung dient sondern „nur“ dem Wachstum lokaler Märkte? Welche Aktivitäten zur Verbesserung der Lage werden sonst gesetzt? Ja?

….

Verfasst von: Andy | 16. April 2010

Frühlingsputz am Ubuntu-Rechner

Die diesmalige Programmempfehlung lautet BleachBit.

Es hat mir 70,7 MB Plattenplatz freigeschaufelt, obwohl meine Installation nur wenige Wochen alt ist.
Über zwei Dinge beim Gebrauch solltet ihr nicht erschrecken: Bei Auswahl aller Optionen braucht’s a bissi, bis es fertig geschuftet hat und zum anderen, dass manche Einstellungen (z.B. WLAN-Passwort) neu eingegeben werden müssen.

2,6 GB Installationsgröße für ein OS inklusive der üblichen Anwendungen sind doch ausreichend, oder etwa nicht?

Verfasst von: Andy | 15. März 2010

… und jetzt auch noch LXDE!

Ich dachte, mit Xfce wäre die Latte eines bequemen, aber trotzdem ressourcenschonden GUI erreicht. Weit gefehlt: LXDE gibts ja auch noch!

Alles, was mindestens einen Pentium II (oder vergleichbar) und 128 MB RAM hat, lässt sich damit betreiben. Das dürfte seit Wegfall von Win98 in unseren Breiten höchstwahrscheinlich nur mehr ein Handy sein….. aber egal :-)

Da ich schon eine Desktopumgebung hatte (Xfce), folgte ich dieser Installationsanleitung wie unter dem Punkt „Das „reine“ LXDE“ beschrieben.

Das ging recht flott und problemlos, obwohl das Projekt erst in der Alpha-Phase ist (findet sich aber schon hier: distrowatch.com) und ich von Problemen bei der reinen Lubuntu-Install erfuhr…

Und so schaut das flotte Kerlchen aus:
Wer mehr über LXDE erfahren will – bitte sehr: Klick!

Verfasst von: Andy | 9. März 2010

Bluetooth unter Linux?

Natürlich muss obige Schlagzeile für Unterhaltung sorgen: Bei Nutzern von Windows, weil es dort seit Jahren auf Notebooks etabliert ist, und bei der Linux-Community deshalb, weil die Damen und Herren dort viel wissender sind als der Autor dieser (peinlichen?) Zeilen… :-(

Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen: Mein ThinkPad hatte das (damals) noch nicht und ich brauchte es nicht unbedingt.
Andererseits lag ein mittlerweile ungenutzter USB-Stick/Bluetooth-Dongle meiner Tochter Zuhause herum und sah mit täglich traurig an. Das musste geändert werden :-o

Erste Anlaufstelle vor der Installation war diese wunderbare Tutorialsammlung für Ubuntu. Und um euch Irrwege für die Integration in (X)ubuntu 10.04 gleich von vornherein zu ersparen: Wenn das Bluetooth-Teil erkannt wird, reicht die Installation von (z.B.) GNOME-Bluetooth, um damit ein grafisches Tool bedienen zu können (alle unter dem Punkt „Einrichtung“ genannten Pakete sind out-of-the-box bereits vorhanden)!

Wäre ich nur schon früher mutiger und aktiver gewesen… :-)

USB-Stick (Bluetooth-Dongle)

Verfasst von: Andy | 7. März 2010

Warum nicht Xfce?

Nach der erfolgreichen Installation der Alpha 3 von Xubuntu 10.4 (lucid) habe ich meine Zuneigung zur schnellen, sehr gut konfigurierbaren Desktop-Umgebung Xfce (wieder)entdeckt!

Bei dieser Gelegenheit sollte man auch gleich das Paket „xfce4-goodies“ aus dem Repository mitnehmen, das ein paar Feinheiten enthält (Teile davon sind auf dem unteren Panel sichtbar: Anzeige der Sensoren für den Lüfter und die Temperatur, Network-Monitor, etc.).

Natürlich lassen sich die beiden (oder auch mehr oder weniger) Panels individuell einrichten. Ich will das obere Panels mit Schnellstartern für ausgewählte Anwendungen und dem (ohnehin standardmäßig enthaltenen) Benachrichtigungsfeld. Hingegen soll das untere Panel weitere Informationen zur Verfügung stellen: Wetter, Maileingang, etc.

Da die Starter (im Gegensatz zur Erstellung auf dem Desktop) nicht per drag & drop oder anderer bequemer Varianten zum Panel hinzuzufügen sind, wählte ich folgenden workaround für jene Programme, wo ich mir bezüglich des Startbefehles unsicher war:
re. Maustaste auf den Desktop ->  Starter erstellen -> Name eingeben. Flugs werden Vorschläge erstellt und nach der entsprechenden Auswahl die restlichen Felder „Befehl“ und „Symbol“ automatisch befüllt.

Nun nur noch Ähnliches bei der gewünschten Leiste:
re. Maustaste -> Neue Elemente hinzufügen -> Doppelklick auf „Starter“ -> Felder ausfüllen -> finito :)

Und weil hier alles so schlank, schnell und ressourcenschonend läuft, habe ich Firefox von seinen Pflichten entbunden und Opera und Chromium evaluiert. Beide sind zumindest gleich flott wie FF, jedoch sparsamer im Verbrauch von Speicher :-o

Ich habe mich dann für Opera entschieden: Chromium bietet mir nicht ausreichend Kontrolle über die Surfspuren, außerdem scheiterte ich bei der Einrichtung der Übernahme von Radio-Streams an den Media-Player (Totem). BTW: „Opera Turbo aktivieren“ bringt wirkli nix bei Breitbandinternetz…

Und so sieht das Ganze jetzt aus:

Auf den Geschmack gekommen? Wer seinen Schreibtisch damit „pimpen“ will, dem seien diese beiden Links ans Herz gelegt: http://goodies.xfce.org/ und http://www.xfce-look.org/

Verfasst von: Andy | 4. März 2010

Ein Upgrade der „anderen“ Art

Ich hab hier also auf CD eine Xubuntu 9.10 „Karmic Koala“ in der Beta-Version, möchte aber 10.04 „Lucid Lynx“ („Erleuchteter Luchs“) in der zurzeit aktuellen Version – Alpha 3 – installiert bekommen.

Dazu installiert man die CD, läßt eine komplette Aktualisierung laufen (damit liegt automatisch die endgültige Version von 9.10 vor!) und entnimmt anschließend diesem Wiki-Beitrag den Tipp, wie mit einer einzigen Konsolenzeile (= Möglichkeit 2a) das gewünschte Ergebnis erreicht wird… :-o

Natürlich geht es auch anders… aber so gehts auch! :)

Warum die Übung? 9.10 mag auf meinem ThinkPad kein WLAN und hat Probleme mit der grafischen Darstellung mancher Desktopelemente. So gesehen kann mir mit der Alpha-Version von 10.04 nimmer viel passieren :-(

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