Vista oder Ubuntu 8.04?


Also eigentlich war ich ja schon voriges Jahr mit der Ubuntu-Version 7.04 – meiner ersten – mehr als zufrieden. So gut wie alle Anwendungen ließen sich auf dem Rechner versammeln, die Performance war wirklich gut, die Stabilität (natürlich) erstklassig und die Wartungsfreiheit enorm D
 
Nur leider reizte die Erscheinung von 7.10 (= Oktober 2007) zum Upgrade, dem ich relativ lange standhielt. Relativ . . . .  -o
 
Irgendwann musste es dann sein. Erstmalig installierte ich die neue Version nicht von der Disc neu, sondern mittels Online-Upgrade. Das dauerte zwar länger als ich es erwartet habe,  lief aber problemlos durch.
 
Es mehrten sich jedoch die Zeichen, dass betreffend Performance – trotz Wechsel auf den “linux-image-2.6.22-14-386″-Kernel nach der Installation – nicht alles im Reinen war: mysteriöse Prozessorauslastungen, zähes Hochfahren des Systems, nicht nachvollziehbare Plattenzugriffe . . . und schließlich das alles entscheidende Statement meiner Frau: „. . des is ollas so laungsaum . . . „.
 
Das gab dann den Ausschlag, eine saubere Erstinstallation zu wagen und gleich auf 8.04 umzusteigen. Diese Version wurde vor ein paar Monaten releast und es war daher anzunehmen, dass eventuelle grobe Fehler bereits behoben wurden.
 
Gedacht – getan: das eigentliche Draufspielen des Betriebssystems dauerte gefühlt die Hälfte der Zeit verglichen mit dem Online-Upgrade. Auch die zuvor durchgeführten Arbeiten (Wiederherstellung des Windows-MBR und Löschung der Linux-Partitionen mit Windows-Bordmitteln, um die Neuinstallation der Einfachheit halber gleich auf den „freien Plattenplatz“ zu routen) verliefen erwartungsgemäß, was meine Vorfreude steigerte D
 
Nach dem ersten Update, diversem Feinschliff (Schrifteinstellungen, Fensteroptik, . . . ) und der Nachinstall von Anwendungen, die sich nicht in den Repositories von Ubuntu befinden (Skype, LimeWire, . . . ) und einem „sudo apt-get clean“ zwecks Löschung zwischengespeicherter Daten konnte also frischfröhlich zur Tat geschritten werden!
 
Beim Anklicken des ersten MP3-Files wurde nachgefragt, ob der notwendige Codec installiert werden soll . . . ja, natürlich . . . Installation wird durchgeführt . . . danach galt es auszuwählen, mit welcher Anwendung er abgespielt werden soll . . . ich wählte den als Default vorgeschlagenen Totem-Player . . . und schon wurde es laut D
 
Die Freude wurde gesteigert, als ich mich näher mit Rhythmbox beschäftigte: dessen Job wurde bisher auf meinem Notebook von amaroK erledigt. Im Gegensatz zu diesen erscheint mir die Musikverwaltung nun wesentlich flotter und in angenehmerer Optik. Letzteres wohl dadurch, dass amaroK kein genuines Gnome-Programm ist, sondern dem KDE-Desktop entspringt und dort hinsichtlich seiner Optik besser anpassbar ist.
 
Fazit:
War ich mit 7.04 bereits glücklich, bin ich’s mit 8.04 noch mehr. Da und dort überrascht der Feinschliff, ohne dass ich Rückschritte nachweisen kann.
Bei meinen beiden – hardwaremäßig einfachen – Lappis IBM TP R50e und HP 510 funktioniert alles „out-of-the-box“: war bei der Vorversion noch das Zusatzpaket „915resolution“ für den HP notwendig, läuft die richtige Auflösung und das Touchpad nunmehr von Beginn weg!
 
Wenn ich das dem Leid entgegenhalte, das z.B. ein Kollege von mir mit seinem neuen, teuren DualCore-Vista-Vaio erlebt, ohne dass ich ihm helfen kann, weil (auch) ich mit meinem Latein am Ende bin, ja dann . . . . -o
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2 Kommentare zu „Vista oder Ubuntu 8.04?

  1. Ubuntu 8.04 ist sehr gut. Ich bin mit Ubuntu 8.04 absolut zufrieden, nachdem ich mit Suse zum Schluss Probleme hatte.

  2. In Kombination mit Compiz-Fusion der blanke Wahnsinn 🙂
    Die Konfiguration der Grafikkarte könnte halt noch ein wenig weniger umständlich sein, aber das wird schon noch 🙂

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