Richtig minzig, hier!


Ich sprach mit einem unserer Admins über Festplatten in ThinkPads, als ich kurze Zeit später eine 10 GB „große“ HD auf meinem Tisch liegen hatte.

Da er der Meinung war, dass der Wechsel sekundenschnell geht und lediglich eine Schraube weit entfernt liegt, hab‘ ich zuhause doch gleich selbst Hand angelegt: recht hat er gehabt! (BTW: auf der US-Site von Lenovo gibt’s dazu sogar ein kleines Tonfilmchen).

Als ich das ThinkPad bootete, erschien der Screensplash von Windows 98 -o Scheint ja wirklich nicht mehr die letzte HD-Generation zu sein, die ich da vererbt bekam *g*

Windows suchte verzweifelt nach PCI-Treiber, die es natürlich auf meinem viel neueren (weil nicht einmal 4 Jahre alten) R50e nicht fand. Noch etwas viel auf: die IBM Travelstar-Platte lief mit gut wahrnehmbaren Geräusch, ähnlich einem leisen Surren. Das war also, vor fast 8 Jahren, exakt am „13MAR01“, der Stand der Technik . . .

Ich habe die Retroplatte von ihrem Leiden erlöst und Linux Mint 5 „Elyssa“ aufgezogen. Manche berichten von langen Downloadzeiten und wählen deshalb den Torrent-DL, was in meinem Fall aber nicht nötig war.
Linux Mint ist ein Derivat, das auf Ubuntu aufbaut und auch dessen Pakete verwendet. Augenscheinliche Unterschiede konnte ich nach zwei Tagen damit nur im geänderten GUI und der – out-of-the-box – besseren Unterstützung von Multimediacodecs sowie der Hinzufügung kleinerer Tools finden.

Die Installation von Linux Mint war, auch dadurch, dass keine weitere Partionierung vorzunehmen war, rasch erledigt. Genauer gesagt: an Einfachheit kaum überbietbar, überhaupt wenn eine Verbindung mit dem Internet besteht, weil bereits bei der Aufspielung die ersten Aktualisierungen abgeholt werden.

Die wirklich einzige Geschichte, die ich dringlich zu erledigen hatte, war die Integration der MS-Fonts, um dann „Arial“ als Systemschrift zu verwenden. Die voreingestellte Schrift „Sans“ entpuppte sich auf dem Notebook als nahezu unlesbar.

Was meint Distrowatch dazu?
„Linux Mint is an Ubuntu-based distribution whose goal is to provide a more complete out-of-the-box experience by including browser plugins, media codecs, support for DVD playback, Java and other  components. It also adds a custom desktop and menus, several unique configuration tools, and a web-based package installation interface. Linux Mint is compatible with Ubuntu software repositories.“

Sehe ich auch so: frisch & minzig!

Demnächst gehts dann zur Reifeprüfung: ich werde mit dieser Gerätschaft die Musikuntermalung bei unserer diesjährigen Firmen-Weihnachtsfeier bestreiten. Wenn sich dann Interessierte über die Maschine beugen und die Oberfläche inspizieren . . . werde ich einfach was von „Windows 7“ erzählen: neues Dateisystem, neue Oberfläche, dazu noch sicherer und besser skalierbar *g*

PS: natürli werde ich das – nach den erstaunten Blicken – richtigstellen 🙂

menthe

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