Probiert: #! CrunchBang Linux


Ich stolperte in einem Forum über das Post eines Users, in dem er CrunchBang Linux empfahl.

Interessanter Fund, handelt es sich doch (wieder) um ein Ubuntu-Derivat, diesmal mit der Ausrichtung auf schwächeren, aber aktuellen Rechnern (z.B. Netbooks) betrieben zu werden. Die aktuelle Version 8.10.02 setzt demgemäß auch auf die Ubuntu-Release 8.10 auf und verspricht „. . to offer a good balance of speed and functionality“.

So ist es auch!

Nach flottem Download via Torrent war die Installation auf eine alte 10 GB Notebook-Platte beinahe genauso schnell erledigt. Trotz lediglich 2 GB Installationsgröße ist ein ziemlicher Haufen an Anwendungen dabei.  🙂

Auch das Update verlief ohne Aufregungen und die Einrichtung des WLAN-Zuganges war mit wenigen Klicks erledigt. Was wird mich wohl erwarten, wenn ich die PCMCIA-Datenkarte (Huawei E630) reinschiebe?

Euphorisch ausgedrückt: ein Traum! Die Karte wurde erkannt, es folgte die Frage, ob diese nun eingerichtet werden soll, was ich natürlich bejahte. Zu spät (Gott-sei-Dank!) viel mir ein, dass ich meine Zugangsdaten nicht bei der Hand hatte . . . was aber auch nicht notwendig war: ich wählte Land und Provider . . . und war augenblicklich online!

Wer sich also nicht vor einem anderen Window-Manager fürchtet, sollte dieses Ubuntu-Derivat mit Openbox versuchen.

Hinsichtlich Funktionalität kann ich persönlich nix bekritteln, das (englische) GUI werde ich wohl noch ein bissi verändern (auch hinsichtlich Schriftdarstellung). Und: auto-hide des Panels braucht ihr nicht suchen.

Die erwartete Speed? Nun, aufgrund meiner letzten Erfahrungen an gefühlter und gemessener Performance stoppte ich die Bootzeit und kam (inklusive Anmeldung) auf ca. 75 sek. bis zum „ruhenden“ Desktop. Das wirft mich zwar nicht vom Hocker, ist aber unter Hinzurechnung des responsiven Verhaltens beim Start jeglicher Anwendung für einen 1,3 GHz Celeron mit 512 MB Speicher und einer acht Jahre alten HD o.k.

Nach dieser ersten erfolgreichen Beschnupperung stehen die Chancen gut, dass es mich noch a wengal begleiten wird . . . . 🙂

capncrunch

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Ein Kommentar zu „Probiert: #! CrunchBang Linux

  1. Tja, es ist wie bei einem Schnupfen. Einer hats und steckt die anderen an. Auch ich bin gestern vom Lenny auf´m Notebook auf !# gewechselt, cooles Layout, startet pfeilschnell und alles dabei, was man so braucht.
    Huawei ging auch gleich (Passwort auf ppp ändern nicht vergessen!) und das wars.
    Danke Standard, danke Andy für die Hinweise ;-))

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