„E-Learning im Schulalltag“


Neil Postman widmete in seinem Buch „Die zweite Aufklärung“, 1999 geschrieben, ca. 2 Seiten dem Einsatz von Computern in Schulen (inkl. Aufstellung, was das dem betreffenden Bundesstaat kostete und ob man vielleicht das Geld nicht besser in die Gehälter der Lehrer oder in die Ausstattung der Schule hätte investieren sollen)….

M. E. kann man zu Mr. Postman stehen wie man will, die wesentlichen Fragen (wie bei anderen Beispielen auch, z.B. beim Einsatz von Überwachungskameras) sind immer die gleichen:

  • Welches Problem genau löse ich durch den Einsatz dieser Technik?
  • Welche Folgeprobleme könnte ich damit erzeugen?
  • Wer ist der Gewinner und
  • wer ist der Verlierer bei diesem Lösungsansatz?
  • Warum ist genau diese Lösung die Beste?

Verstanden? Alles o.k.?
Tief durchatmen… und dann lesen wir – 10 Jahre später – „Soziale Netze als Schule der Zukunft“ 

Also ehrlich: ich spare zukünftig noch viel mehr für meine Pensionsvorsorge! Weil den Erwachsenen, die dann die Rechnung beim Wirten nur mehr mit ihrem (derzeit so bezeichneten) Notebook/Smartphone überprüfen können, traue ich nicht zu, für meine Pension aufzukommen 😦

Nein, ich bin kein Maschinenstürmer; nach Dursicht meines Blogs kann das wohl jeder erkennen. Aber nicht nur, dass es keinen einzigen ernsthaften Leistungsnachweis über die erhöhte Wirksamkeit technologiegestützten Lernens gibt, sprechen auch meine persönlichen Erfahrungen eher dagegen als dafür.

SO WHAT?

PS.: nein, man leidet nicht an Paranoia, wenn man (auch) hinter dieser Technikverliebtheit einen bekannten Globalplayer vermutet…

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