Wenn’s nicht so traurig wäre,…


… müsste man ja lauthals lachen: Im Gefolge der derzeitigen (welt)wirtschaftlichen Situation ist abzusehen, dass die mageren Jahre noch länger nicht vorüber sind. Warum? Nun, wenn die Wirtschaft wieder anspringt, geht’s an’s Löcherstopfen der durch die diversen Staatshilfen entglittenen Budgets. Nicht nur hier in AT.

Was daran unterhaltsam ist? Na ja, wir hören schon die Vorzeichen: Einsparungen auf breiter Front sind nicht durchsetzbar, es geht nur via Erhöhung von Massensteuern/-abgaben,…

Wie waren doch die  Ergebnisse der Armutskonferenz, nachzulesen im Sozialbericht: „Über zwei Drittel besitzen keine nennenswerten Geldvermögen. Die Hälfte der privaten Haushalte verfügt gar nur über 8% des gesamten Geldvermögens“ und weiter:  „Reichsten 10% besitzen 54% des gesamten Geldvermögens. Oberstes Promill soviel wie gesamte untere Hälfte aller Haushalte.“

Der Umkehrschluss: 90 % besitzen lediglich 46 % des gesamten Geldvermögens!

Wie lautet daher die ausgegebene Angstthese gegen die Vermögenssteuer, um eine Solidarisierung des „Mittelstandes“ mit den Bedürftigen zu verhindern, das Wahlvolk zu illuminieren UND gleichzeitig die Vermögenden zu schützen: „Das ist eine glatte Eigentumssteuer für den Mittelstand, die auch den hart verdienten Schrebergarten betreffen wird“.

Österreich hebt im internationalen Vergleich niedrige Vermögenssteuern ein: Während vermögensbezogene Steuern im OECD-Schnitt 2,0 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen, sind es hierzulande nur 0,6 Prozent (Stand 2006).

Muss die allgemeine Politik(er)verdrossenheit noch weiter beleuchtet werden? Wohl kaum…

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