Ein neues OS braucht das Land!


gOS, wie hier vor einiger Zeit berichtet, beehrt mein IBM TP 41. Eigentlich zu meiner vollen Zufriedenheit!

Aber halt… der letzte Stand der SW-Entwicklung is‘ es nicht mehr *g*
Mir gefällt das Dock im Mac-Style und auch die Google Desktop-Gadgets. Nachdem dies aber Anwendungen sind, die modular einsetzbar sind, könnte man doch mit diesen im Gepäck seinen „eigenen“ Desktop mit einer aktuelleren Version von Ubuntu bauen, oder?

Also her mit Linux Mint 8 „Helena“ (Gnome 2.28.1, Kernel 2.6.31-14-generic; basierend auf Ubuntu Karmic, unterstützt bis April 2011), die passt nach dem Download auf eine CD-R, die sich – wie zu erwarten war – flott und anstandslos installieren ließ.

Nach dem Einspielen der Updates startete ich Firefox und meinte, erblinden zu müssen: Das Schriftbild war verwaschen wie eine alte Jean, obwohl ich die Kantenglättung ausgeschalten und „Arial“ als Fonts ausgewählt hatte… 😦

Ich versuchte einen Browserwechsel auf Opera, aber vergeblich: Igitt.
Nach etlichen untauglichen Versuchen probierte ich den „.fonts.conf-Tipp“, der hier nachzulesen ist .

Was soll ich sagen: Nunmehr entspricht das schon sehr meinen Erwartungen! Fehlten nur noch die Spielereien, die es zu installieren und konfigurieren galt.

Als erstes probierte ich „cairo-dock„. Ich brauchte meine Zeit, bis ich herausfand, dass das aktive Fenster erst dann nicht in der Größe eingeschränkt wird, wenn „automatisches Ausblenden“ unter dem Menüpunkt „Barrierefreiheit“ ausgewählt wird.
Jedoch währte mein Glück nicht lange, weil das Dock nach jedem Neustart im Wartungsmodus aufging und ein Umschalten auf Normalbetrieb nicht mehr möglich war… 😦

Also musste „wbar“ her, die sich auch reibungsfrei aus den Repos installieren ließ (hier findet sich die Konfigurationsanleitung).
Doch – welch‘ Pech – um die Icons für die zu integrierenden Apps zu finden, braucht es wohl ein abgeschlossenes IT-Studium… 😦

Ich schickte mich und mein ThinkPad also schlafen und fand am nächsten Tag „docky
Und das scheint jetzt meine große Liebe zu werden: Völlig stabil, verschwindet bereits in der Grundeinstellung hinter dem aktiven Fenster, lässt sich im Gegensatz zur „wbar“ mit dem Mauszeiger bei Erreichen hervor zaubern, hat eine selbsterklärende Konfiguration und die gewünschten Starter für Anwendungen werden simpel mit Drag & Drop hinzugefügt *freu*

Nun kann ich sogar auf die Google-Gadgets verzichten, weil ich für so… wichtige Sachen wie das Wetter zum Beispiel nicht erst bis zum Desktop vordringen muss, sondern nur den Mauszeiger zum unteren Rand führe und sogleich das Dock mit allen Infos und Startern erscheint… GEIL!   🙂

Linux Mint 8 "Helena" mit "docky"

Update:
So hübsch das Dock war, es verursachte Performanceeinbrüche beim Surfen (!?) bis hin zum kompletten Freeze des OS. Dachte schon, dass Mint einen Bug hat, aber nach der Entfernung von „docky“ war der Verursacher klar.
Zurzeit verwende ich den hübschen „Avant Window Navigator„!
Leider hatte ich weiterhin frozen screens, und beim Herumprobieren, ob Gnome Compositing oder Compize der Schuldige sein könnte, habe ich mir die GUI nachhaltig zerschossen. Weshalb gOS auf der (Haupt)Platte bleibt 🙂

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