Linux Mint 13 „Maya“ Cinnamon 64-bit und der Dell XPS M1330


Nach dem Abrauchen der Festplatte und durchgeführter Datenrettung verblieb oben angeführtes Subnotebook bei mir. Da keine Recovery-DVD’s vorhanden waren, wäre das Neuinstallieren des ursprünglich vorhandenen OS (Windows Vista HP) zu arbeitsintensiv, als das es sich angesichts des Alters der Hardware lohnen würde.

Also, was tun damit? Da die restlichen Komponenten fehlerfrei zu sein schienen und ich schon seeeehr lange, nämlich circa ein halbes Jahr, kein Linux mehr in Händen hatte, entschloss ich mich zur Installation. Dann kann man mit dem Teil produktiv arbeiten, ohne umfangreichste Treiberorgien 😉

Nach ein wenig Recherche und Orientierung hinsichtlich Distribution und Oberfläche/Desktop fiel meine Wahl auf Linux Mint, auch deshalb weil die aktuelle Version Langzeitsupport bis April 2017 bietet… ideal für meine Zwecke! Der Download bietet sich z.B. von Chip Online oder direkt von der Homepage von Linux Mint an.

Ein wenig Nacharbeit war dann aber schon notwendig:

  • Nach der Installation wird automatisch auf das Vorhandensein des proprietären Treibers für die Nvidia-Grafikkarte hingewiesen. Das Menü zur Integration ist selbsterklärend und kann daher hier entfallen.
  • Die (optionale) Installation der MS-Schriften funktioniert nicht via Software-Center. Da heißt es die Konsole starten und folgendes eintippen: sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer
  • Sollte sich z.B. Firefox weigern, das (wahlweise) Ausschalten der Kantenglättung (= antialiasing) zu übernehmen, hilft eine veränderte .fonts.conf. Die recht einfache Erstellung wird anschaulich unter „Schriftdarstellung verändern“ erklärt.
  • Der Desktop zickte mächtig! Durch einmalige Eingabe von gsettings reset-recursively org.cinnamon – diese bewirkt das Zurücksetzen der Oberfläche – war auch das behoben 🙂
  • Lustig hatte ich es mit der eingebauten Webcam: Das Anfertigen eines Poträts von mir während dem Aufspielen des Betriebssystems war kein Problem, sehr wohl – rätselhafterweise – aber die nachträgliche Inbetriebnahme für Skype. Zuerst dachte ich an ein Problem mit dem Treiber (das kann unter Linux auch mal passieren… ), dann war’s wirklich so:  sudo rmmod uvcvideo und sudo modprobe uvcvideo bewirkt eine Änderung des Kernelmoduls!
  • Was noch nicht funzt ist Bluetooth und Fingerprint, aber darum kümmere ich mich dann i-wann einmal… 😉

Und so schaut das dann aus. Intuitivere Bedienung als jeder Apple, sicherer als Windows… und das alles kostenfrei 🙂

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2 Kommentare zu „Linux Mint 13 „Maya“ Cinnamon 64-bit und der Dell XPS M1330

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