Ubuntu 12.10 „Quantal Quetzal“ 64-Bit auf einem ThinkPad T61


Unity – die aktuelle Oberfläche von Ubuntu – sorgt noch immer für kontroverse Diskussionen. Viele beurteilen die erste eigenständige GUI von Ubuntu negativ, ich wollte mir daher mein eigenes Urteil bilden. Prinzipiell finde ich es gut, dass Canonical – die Firma hinter Ubuntu – mit dieser Neuerung die eigene Distribution unverwechselbar macht. Bisher war dieses auf Linux beruhende Betriebssystem halt ein (verwechselbares) von vielen. Nun ist die Unterscheidung zu anderen einwandfrei auch optisch sofort möglich… im Guten wie im Schlechten 😉

Als Installationsvariante wählte ich jene über einen USB-Stick. Erstens produziert dieses Vorgehen keine Wegwerf-CD/R, zweites habe ich den Eindruck, dass die Installation damit schneller abläuft als von CD. Die 64-Bit-Desktop-Variante passt bequem auf einen 1 GB-Stick, in meinem Fall ein Geschenk einer dann doch nicht abonnierten Tageszeitung 🙂

Den schlimmsten Augenblick erlebte ich gleich zu Beginn: Außer dem Anmeldesound blieb das Teil totenstill! Kein MP3 ließ sich abspielen, kein Video war zu hören… Nee, oder?
Das letzte Mal passierte mir sowas im gefühlten Mittelalter meiner Linuxforschungen unter  Verwendung von Mandrake Linux, als man zum Brennen von CD’s noch root-Rechte benötigte *rofl*

Die Lösung war dann wie hier beschrieben das Löschen der .pulse*-Dateien im home-Verzeichnis. Ich muss aber gestehen: Sofort fand ich diese Lösung aber auch nicht 🙂

Weiters fehlte mir das Terminal! Damit war ich offensichtlich auch nicht der Erste! Einmal gestartet habe ich es gleich mit einem Rechtsklick am Startmenü als Starter hinzugefügt – fertich.

Und dann hab‘ ich’s gleich benutzt: „sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer“ bringt mir „Arial“ auf die Maschine, da bin ich ein bisschen komisch mit dem Font. Aber wie ändere ich die Schriftart überhaupt, wo sind die Einstellungen hin? Dazu benötigt man offensichtlich ein Zusatztool: Klick!

Wie zu erwarten nehmen die beiden Browser – Chromium und Firefox – die sonstigen Schrifteinstellungen nicht an. Aber auch hier hilft die Community!

Auch Synaptic viel den Einsparungen zum Opfer, war aber schnell über das Ubuntu-Software-Center nachinstalliert und dem Startmenü hinzugefügt.

Als Abschluss krönte ich meine Install-Party noch mit Ubuntu-Tweak, das ich hauptsächlich zum Aufräumen zwischengespeicherter Dateien und alter Kernel verwende.

Das war also mein Werk des Abends von Freitag, den 25.01.2013. Und mit dieser Anleitung bist DU nun gleich doppelt so schnell wie ich, wetten?

 

unity

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