Unmäßiger Ärger mit dem Mobilfunkbetreiber?


Wir haben in AT eine Konsolidierung der Carrier (= Netzbetreiber) hinter uns. Wie zu erwarten erhöhte Platzhirsch A1 selbst bei seiner Billigmarke bob augenblicklich die Gebühren. Das brachte die beiden verbliebenen Anbieter natürlich rein  zufällig auf die selbe Idee. Zeitgleich wurde massiv Personal eingespart, sodass wir Konsumenten nun teurere Tarife bei zeitgleich verschlechtertem Service erfahren dürfen…

Da die Führungskräfte der Unternehmen – auch hier – lediglich auf die Anzahl der Verträge und deren Ertrag schauen, bleibt dem Endkunden oft nur der Umstieg. Dies wird auch dadurch verstärkt, dass z.B. Hutchison 3G (= „Drei“) keine ernstzunehmenden Verlängerungsangebote anbietet.
Das ist natürlich ein wenig aufwendiger als der flotte Neuabschluss, darum habe ich versucht, einen kompakten Guide zu verfassen 😉

Vertragsende?
Zuerst wird geprüft, wann der laufende Vertrag zu Ende ist (= Ablauf der Mindestvertragsdauer). Davon abgeleitet und je nach Vertragsbestimmungen spätestens 2 – 3 Monate vorher schriftlich (!!) kündigen. Ich persönliche habe gute Erfahrungen damit gemacht, dies via Fax abzuwickeln. Die zutreffende Telefonnummer erfahrt ihr z.B. auf der Homepage des Anbieters oder auf der Rechnung. Vorlagen zu Kündigungen gibt’s zuhauf im Netz, wer nicht suchen mag, bitte: kündigung

Die Auswahl des neuen Betreibers
Dazu gibt es einschlägige Seiten im i-net, z.B. hier und hier. Man wählt Tarif und eventuelle Zusatzpakete sowie mit oder ohne Hardware, je nach Belieben und Geschmack 😀

Abschluss Neuvertrag
Nachdem die Bestätigung der Entgegennahme der Kündigung des bestehenden Vertrages zum gewünschten Datum einlangt, kann über den Neuabschluss nachgedacht werden. Wenn es sozusagen ans Eingemachte geht, ist bei der Bestellung an drei wichtige Punkte zu denken:
a) 3 – 4 Wochen Vorlaufzeit vor Vertragsende haben sich als ideal herausgestellt, will man unterbrechungsfreien Betrieb sicherstellen.
b) Soll die Telefonnummer gleich bleiben? Wenn ja, dann Nummernportierung (beim neuen Betreiber) mitbeantragen.
c) Wenn kein Handy vom neuen Providers bezogen wird ist abzuklären, welches SIM-Karten-Format für das neue Phone benötigt wird: bisher übliches Mini-Format, Micro- oder Nano-SIM?

Final action
Beim Umstieg von einem „Dumbphone“ auf ein „Smartphone“ ist es i.A. empfehlenswert, die Funktionen des letztgenannten zu nutzen, das betrifft auch die Kontakteverwaltung, die sehr viel mehr Funktionen zur Verfügung stellt als bisher gewohnt. Nur in seltenen Fällen wird das Übertragen allerdings „via Kopie auf die SIM-Karte und diese im neuen Teil einsetzen“ gemacht werden können. Eine allgemein gültige, technisch unterstütze Lösung kann ich nicht anbieten.
Ich nutze Gmail am Handy und auf beliebigem Computer, der mit dem Internetz verbunden ist. Somit überführte ich einmalig alle Kontakte auch dorthin, „zu Fuß“, die richtige Arbeit für dunkle Winterabende *rofl*
Vorteil dieser Lösung: da sich beide Quellen synchronisieren, verfüge ich über ein Backup bei Verlust oder Diebstahl des Handys. Außerdem kann ich sowohl mobil als auch am Computer Kontaktdaten editieren und hinzufügen – passt!

Wie immer sind eure Anregungen willkommen – danke vorab 😉

Holla-holla

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