Samsung Chromebook Series 3 (XE303C12)


Genau weiß ich das Datum nicht mehr als mich das Teil fand, wird vielleicht im Mai gewesen sein, jedenfalls lässt sich nach circa einem halben Jahr feststellen, dass mir das Gerät mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist.

Die den Funktionsumfang kritisierenden User teilen sich nach meinen Erfahrungen in die Unbedarften und die Fan-Boyz anderer Betriebssysteme. Bei mir füllt es die Lücke zwischen Handy und meinem Notebook dermaßen gut, dass ich mein ThinkPad immer seltener anwerfe: Mail, i-net allgemein, Fotos hochladen, Facebook, Zugriff auf meine Daten, Dokumentenerstellung, etc. geht ganz fein und bequem mit ungefähr 1,1 kg kabel- und sorgenfrei.

Den kurzen Bootzeiten und der Wartungsarmut ist wohl auch ein großer Teil meiner Freude geschuldet, keine Frage!

Im Folgenden nun ein paar herstellerunabhängige Links für Einsteiger und Interessierte, die sich bei mir angesammelt haben:

  1. Willkommen in der Chromebook-Hilfe
  2. 10 Top Tweaks and Tips for Chromebook
  3. 10 new tips, tricks and tweaks for Chromebooks and Chromeboxes
  4. Chromebook im Praxiseinsatz
  5. Betriebssystem von Chromebook aktualisieren
  6. How to Work Offline on a Chromebook
  7. 6 Ways to Free Up Space on a Chromebook
  8. 10 Keyboard Shortcuts Every Chromebook Owner Should Know

Übrigens überlebte das Chromebook unsere Motorradfahrt nach Vorarlberg und retour über weit mehr als tausend Kilometer im Seitenkoffer völlig anstandslos – ein Versuch, für den ich mit einem Teil das vierstellig kostet, zu feig gewesen wäre… ♥

Unbenannt

Windows 10 Technical Preview


Es hat sich also zugetragen, dass mir von einem lieben Freund die DVD mit Windows 10 Technical Preview Build 9926 (Stand 01/2015) übergeben wurde. Anfänglich war mein Interesse gering, aber dann juckte es mich doch…
Das Netz ist zwar voll von Berichten und Screenshots, aber trotzdem war ich ausreichend neugierig, mein Nebensystem – Windows 8.1 Pro – auf die TP zu aktualisieren. Nachfolgend daher eine persönliche Ergänzung zu den vielen anderen Beiträgen, die sich den allgemeinen Neuerungen hinsichtlich Bedienung, Ressourcenverbrauch, Oberfläche etc. widmen:

Ich recherchierte zwei Optionen der Installation:

  • Aus einem bestehenden Windows 7/8.1-System heraus mit dem Upgradetool  ODER
  • auf ein jungfräuliches Teil mit einer Installations-DVD (oder einem entsprechenden USB-Stick).
    Beide Methoden werden z.B. hier beschrieben.

Die Geschichte mit dem Upgradetool erforderte den Download des ganzen Schamotts, den ich schon auf DVD hatte und für das Draufbügeln auf eine freie Partition fehlte mir der Platz bzw. eine freie Maschine. Also legte ich die DVD unter dem laufenden Nebensystem ein und wartete, was man mir wohl vorschlagen würde. Das Medium erkannte das aktive Betriebssystem und stellte mir mehrere Optionen des Upgrades zur Verfügung, darunter auch das Beibehalten der Einstellungen und Daten – das habe ich gewählt!

Nach einer kleinen Ewigkeit wurde es spannend, vor allem deshalb, weil ich gewarnt wurde, dass der bestehende Bootloader, der mir die Auswahl des zu startenden Betriebssystems – in meinem Fall Linux Mint oder Windows –  mit dem MBR von Windows 10 überschrieben werden wird. Sehr erfreulich: er wurde nicht gelöscht, ja, nicht einmal aktualisiert, es steht noch immer „windows 8 loader“ zur Auswahl.

Zu Beginn konnte Google Drive keinen Sync meiner Daten einleiten. Das ließ sich rasch reparieren, indem ich das lokale Konto trennte und „neu“ einrichtete. Auch der Defender fehlte, also stieß ich seine Aktivierung mit der Installation an, was auch sogleich funktionierte.

Und dann, ja, dann suchte ich die Update-Einstellungen. Unter den Systemeinstellungen wurde ich nicht fündig, ist das unüblich bei einer Vorversion, dass sie aktualisiert werden soll/darf/muss? Nein, weit gefehlt, ein Teil der Systemeinstellungen befindet sich nun unter „Settings/Einstellungen“ – im Menü „Alle Apps“.

Gestern erreichte mich Build 10074, die es sich schon vorgestern auf meinem Rechner bequem machen wollte, aber deren Installation gleich zu Beginn mit einem Fehler abgebrochen wurde. Das bedingte mehrere Neustarts, dazwischen sieht man einen hellen Kreis auf schwarzem Grund, der den Anteil der Fertigstellung der Aktualisierung auch in Prozent anzeigt.

Nach dieser Installation verschwand auch die Fehlermeldung, die ich mir selbst bescherte, weil ich den Ordner löschte, der für ein optionales Rollback zur Verfügung steht – sehr schön!

Und abschließend: mein Dualboot funktioniert ohne Einschränkungen, der Eintrag „windows 8 loader“ startet die letzte Build. 😀

let’s get a look at pear os!


Nach meinem sommerlichen Ausflug zu elementary OS „Luna“ verschlug es mich nun zu Pear OS, welches ebenfalls auf Ubuntu beruht, jedoch Gnome 3 nutzt.

Nach den bekannten und hier nicht notwendig zu wiederholenden Vorarbeiten war das optische Ergebnis aber schon recht fein, der Versuch die klare Mac OS-Linie nachzubilden natürlich unübersehbar:

Pear-OS-Review-403078-2

Das eine oder andere Osterei wird man aber noch antreffen, weshalb dieser Guide (PDF-Datei) sehr willkommen war: Klick!

Mein heiß geliebtes T61 (Intel Core2 Duo Processor T5670, 1.80 GHz) war beim Start zwar schon mal unbeschwerter, aber der Performanceverlust gegenüber leichtgewichtigeren Oberflächen ist trotzdem erträglich.

Ich hab’s schon ein paar Wochen drauf, wüsste keinen Grund so schnell zu wechseln. Aber versprechen tu‘ ich’s nicht 🙂

mein 2013 auf wordpress.com


Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 1.400 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 23 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Unmäßiger Ärger mit dem Mobilfunkbetreiber?


Wir haben in AT eine Konsolidierung der Carrier (= Netzbetreiber) hinter uns. Wie zu erwarten erhöhte Platzhirsch A1 selbst bei seiner Billigmarke bob augenblicklich die Gebühren. Das brachte die beiden verbliebenen Anbieter natürlich rein  zufällig auf die selbe Idee. Zeitgleich wurde massiv Personal eingespart, sodass wir Konsumenten nun teurere Tarife bei zeitgleich verschlechtertem Service erfahren dürfen…

Da die Führungskräfte der Unternehmen – auch hier – lediglich auf die Anzahl der Verträge und deren Ertrag schauen, bleibt dem Endkunden oft nur der Umstieg. Dies wird auch dadurch verstärkt, dass z.B. Hutchison 3G (= „Drei“) keine ernstzunehmenden Verlängerungsangebote anbietet.
Das ist natürlich ein wenig aufwendiger als der flotte Neuabschluss, darum habe ich versucht, einen kompakten Guide zu verfassen 😉

Vertragsende?
Zuerst wird geprüft, wann der laufende Vertrag zu Ende ist (= Ablauf der Mindestvertragsdauer). Davon abgeleitet und je nach Vertragsbestimmungen spätestens 2 – 3 Monate vorher schriftlich (!!) kündigen. Ich persönliche habe gute Erfahrungen damit gemacht, dies via Fax abzuwickeln. Die zutreffende Telefonnummer erfahrt ihr z.B. auf der Homepage des Anbieters oder auf der Rechnung. Vorlagen zu Kündigungen gibt’s zuhauf im Netz, wer nicht suchen mag, bitte: kündigung

Die Auswahl des neuen Betreibers
Dazu gibt es einschlägige Seiten im i-net, z.B. hier und hier. Man wählt Tarif und eventuelle Zusatzpakete sowie mit oder ohne Hardware, je nach Belieben und Geschmack 😀

Abschluss Neuvertrag
Nachdem die Bestätigung der Entgegennahme der Kündigung des bestehenden Vertrages zum gewünschten Datum einlangt, kann über den Neuabschluss nachgedacht werden. Wenn es sozusagen ans Eingemachte geht, ist bei der Bestellung an drei wichtige Punkte zu denken:
a) 3 – 4 Wochen Vorlaufzeit vor Vertragsende haben sich als ideal herausgestellt, will man unterbrechungsfreien Betrieb sicherstellen.
b) Soll die Telefonnummer gleich bleiben? Wenn ja, dann Nummernportierung (beim neuen Betreiber) mitbeantragen.
c) Wenn kein Handy vom neuen Providers bezogen wird ist abzuklären, welches SIM-Karten-Format für das neue Phone benötigt wird: bisher übliches Mini-Format, Micro- oder Nano-SIM?

Final action
Beim Umstieg von einem „Dumbphone“ auf ein „Smartphone“ ist es i.A. empfehlenswert, die Funktionen des letztgenannten zu nutzen, das betrifft auch die Kontakteverwaltung, die sehr viel mehr Funktionen zur Verfügung stellt als bisher gewohnt. Nur in seltenen Fällen wird das Übertragen allerdings „via Kopie auf die SIM-Karte und diese im neuen Teil einsetzen“ gemacht werden können. Eine allgemein gültige, technisch unterstütze Lösung kann ich nicht anbieten.
Ich nutze Gmail am Handy und auf beliebigem Computer, der mit dem Internetz verbunden ist. Somit überführte ich einmalig alle Kontakte auch dorthin, „zu Fuß“, die richtige Arbeit für dunkle Winterabende *rofl*
Vorteil dieser Lösung: da sich beide Quellen synchronisieren, verfüge ich über ein Backup bei Verlust oder Diebstahl des Handys. Außerdem kann ich sowohl mobil als auch am Computer Kontaktdaten editieren und hinzufügen – passt!

Wie immer sind eure Anregungen willkommen – danke vorab 😉

Holla-holla

Knoppix 7.2.0 am USB-Stick


Das Unterfangen begann mit dem Wunsch nach einem persistenten USB-Stick (8 GB), der nicht nur analog einer Start-CD ein Betriebssystem enthält, sondern auf dem auch Daten und Einstellungen gespeichert werden können. Sozusagen ein OS to go 😉

Meine erste Sitzung gelang nicht, weil der hier vorgestellte automatische Weg mit dem Pythonprogramm „usb-creator“ scheiterte, da dieser nur Ubuntu-Derivate unterstützt und mir unter diesen die Umstellung des Tastaturlayouts auf DE nicht gelang…

UNetbootin ist auch eine Option, jedoch fand ich zu diesem Zeitpunkt keinen Hinweis betreffend Persistenz. Diese Info kam zu spät.

Beim zweiten Anlauf versuchte ich mich an Knoppix. Dass ich am heimischen Zocker/Lehrer-PC von früher noch eine „Linux Live USB Creator„-Installation vorrätig hatte, wurde mir durch diesen wertvollen Hinweis wieder bewusst.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen hatte der Download oder der Stick ein Problem, weshalb ich mich beim dritten Anlauf für eine andere Datei entschied, und zwar für KNOPPIX_V7.2.0CD-2013-06-16-DE.iso

Der Eintrag des gewünschten Space zur Speicherung von Einstellungen und Dateien kann beim ersten Start vom Stick konfiguriert werden; ich entschied mich für 4000 MB, verschlüsselt.

Als Boot-Option gebe ich knoppix ein, um gleich in die grafische Oberfläche zu starten. Und was viel sogleich auf? Hurra, das falsche Tastaturlayout begrüßte mich mit der Abwesenheit von Umlauten, was freute ich mich doch über diese Wiederholung!!

Die erfolgreiche Lösung fand ich in diesem Blog: Hinzufügen der Boot-Parameter knoppix keyboard=sg-latin1 xkeyboard=de beim Start, wie dort beschrieben. 😉

Orca flog raus, der Flash Player via Synaptic wurde installiert, das war’s auch schon im Wesentlichen!

Compiz Fusion als Fenstermanager in Kombination mit der schlanken LXDE-Umgebung empfinde ich als sehr originell: erscheint wie ein robuster VW-Käfer im Metallic-Look *rofl*

Anyway, alles läuft, und ihr könnt’s nun bei Interesse Nachbasteln – viel Erfolg wünsch‘ ich!