macOS: neues Setup sinnvoll nach nur 16 Monaten Nutzung?


Obwohl unsere Partnerschaft erst voriges Jahr begann stellte sich mir die Frage, ob ein „clean install“ – außer Zusatzarbeit – eine Verbesserung des Systems hinsichtlich Performance und belegten Speicherplatz herbeiführen würde. Da ich dazu keine vernünftigen Informationen vorfand, musste wohl der Selbstversuch her…

Den Ausschlag gab nicht die mangelnde Leistung des Teils, sondern dass nun bereits auf die vierte Version des Betriebssystem upgegradet wurde: von OS X Yosemite -> El Capitan -> macOS Sierra -> alle Betas von High Sierra -> High Sierra. Man meint zwar, dass Unix-Betriebssysteme nicht von den bekannten Problemen aus der Welt vom Microsoft geplagt werden, aber andererseits schade ein wenig Fingerübung ja auch nicht!

Nun, ich habe mir also eine Liste der installierten Programme angelegt und mich versichert, die notwendigen Passwörter bereit zu halten. Eine Datensicherung erachtete ich nicht als notwendig, da diese entweder mit einer Cloudlösung synchronisiert werden bzw. auf externen Festplatten lagern.

Ich bin daher nach der o. a. Anleitung vorgegangen und habe mich klarerweise auch für das Löschen des Startvolumes entschlossen. Danach wird über die macOS-Wiederherstellung das Betriebssystem über das Internet geladen. Zu meiner Freude „merkte“ sich das Gerät trotz Bereinigung des HDD den WLAN-Zugang und lud die benötigten Dateien flott herunter.

Der Einrichtungsassistent führte abschließend völlig schmerzfrei zum Ziel, der Computer war bereit für die Installation der Anwendungen. Ich habe mir diese besorgt, die Verbindung zu den Clouddiensten hergestellt… und dann nach dem kompletten Download meiner Daten gestaunt: es wurden durch diese Aktion fast 4 GB gewonnen! Weiters vermeine ich, dass er auch einen Tick schneller wurde, was ich jedoch nicht durch Messungen untermauern kann.

Wer vor einer ähnlichen Entscheidung steht, sei somit ermutigt!

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„E-Learning im Schulalltag“


Neil Postman widmete in seinem Buch „Die zweite Aufklärung“, 1999 geschrieben, ca. 2 Seiten dem Einsatz von Computern in Schulen (inkl. Aufstellung, was das dem betreffenden Bundesstaat kostete und ob man vielleicht das Geld nicht besser in die Gehälter der Lehrer oder in die Ausstattung der Schule hätte investieren sollen)….

M. E. kann man zu Mr. Postman stehen wie man will, die wesentlichen Fragen (wie bei anderen Beispielen auch, z.B. beim Einsatz von Überwachungskameras) sind immer die gleichen:

  • Welches Problem genau löse ich durch den Einsatz dieser Technik?
  • Welche Folgeprobleme könnte ich damit erzeugen?
  • Wer ist der Gewinner und
  • wer ist der Verlierer bei diesem Lösungsansatz?
  • Warum ist genau diese Lösung die Beste?

Verstanden? Alles o.k.?
Tief durchatmen… und dann lesen wir – 10 Jahre später – „Soziale Netze als Schule der Zukunft“ 

Also ehrlich: ich spare zukünftig noch viel mehr für meine Pensionsvorsorge! Weil den Erwachsenen, die dann die Rechnung beim Wirten nur mehr mit ihrem (derzeit so bezeichneten) Notebook/Smartphone überprüfen können, traue ich nicht zu, für meine Pension aufzukommen 😦

Nein, ich bin kein Maschinenstürmer; nach Dursicht meines Blogs kann das wohl jeder erkennen. Aber nicht nur, dass es keinen einzigen ernsthaften Leistungsnachweis über die erhöhte Wirksamkeit technologiegestützten Lernens gibt, sprechen auch meine persönlichen Erfahrungen eher dagegen als dafür.

SO WHAT?

PS.: nein, man leidet nicht an Paranoia, wenn man (auch) hinter dieser Technikverliebtheit einen bekannten Globalplayer vermutet…