Linux Mint und das Google Drive


Nachdem eine Freundin ihr ThinkPad W500 ausmusterte habe ich mich (schon wieder) entschlossen, diesem historischen Teil Gnadenbrot zu gewähren. Unvorsichtigerweise habe ich das installierte Windows inklusive Key ausradiert, was ich sogleich als Anlass nahm, meine Aufmerksamkeit Linux Mint 17.3 Cinnamon 64-bit zuzuwenden. Also ehrlicherweise wurde diese Entscheidung auch von freshvanilla befeuert, der sich über meine Absenz beim Gebrauch einer Linux-Distribution verwundert zeigte… 😀

Wenig später erfolgte der Tausch des HDD auf ein (gebrauchtes) Samsung SSD, das mir ein zuverlässiger Partner anbot. Da ich ein Fan vom Gebrauch von Cloudlösungen bin, mussten diese natürlich auch mit rauf. Da war aber schnell Ernüchterung angesagt, da lediglich Dropbox ein fertiges Paket für Linux anbietet. Bei OneDrive (Microsoft) und Google Drive kümmert sich leider keiner darum.

Nun, die Herrschaften von MS enttäuschen mich nicht wirklich, da ich deren Dienste kaum benutze. Beim Google Drive schaut das aber ganz anders aus, da musste eine funktionierende Lösung her die ich realisieren konnte, ohne mir die Finger an der Tastatur zu brechen!

Und die fand ich dann auch tatsächlich auf der Seite der PC Welt. Das Einrichten funktionierte nach wenigen Minuten einwandfrei und der Sync in Zukunft hoffentlich auch noch ganze viele Neustarts lange!

 

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Samsung Chromebook Series 3 (XE303C12)


Genau weiß ich das Datum nicht mehr als mich das Teil fand, wird vielleicht im Mai gewesen sein, jedenfalls lässt sich nach circa einem halben Jahr feststellen, dass mir das Gerät mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist.

Die den Funktionsumfang kritisierenden User teilen sich nach meinen Erfahrungen in die Unbedarften und die Fan-Boyz anderer Betriebssysteme. Bei mir füllt es die Lücke zwischen Handy und meinem Notebook dermaßen gut, dass ich mein ThinkPad immer seltener anwerfe: Mail, i-net allgemein, Fotos hochladen, Facebook, Zugriff auf meine Daten, Dokumentenerstellung, etc. geht ganz fein und bequem mit ungefähr 1,1 kg kabel- und sorgenfrei.

Den kurzen Bootzeiten und der Wartungsarmut ist wohl auch ein großer Teil meiner Freude geschuldet, keine Frage!

Im Folgenden nun ein paar herstellerunabhängige Links für Einsteiger und Interessierte, die sich bei mir angesammelt haben:

  1. Willkommen in der Chromebook-Hilfe
  2. 10 Top Tweaks and Tips for Chromebook
  3. 10 new tips, tricks and tweaks for Chromebooks and Chromeboxes
  4. Chromebook im Praxiseinsatz
  5. Betriebssystem von Chromebook aktualisieren
  6. How to Work Offline on a Chromebook
  7. 6 Ways to Free Up Space on a Chromebook
  8. 10 Keyboard Shortcuts Every Chromebook Owner Should Know

Übrigens überlebte das Chromebook unsere Motorradfahrt nach Vorarlberg und retour über weit mehr als tausend Kilometer im Seitenkoffer völlig anstandslos – ein Versuch, für den ich mit einem Teil das vierstellig kostet, zu feig gewesen wäre… ♥

Unbenannt

Privatsphäre im Internet?


Angeregt durch Melissa Hathaways Vortrag im Forum Alpbach zum Thema Privatsphäre im Internet stellte sich mir die Frage, wie man seine eigene Position in diesem Spiel mit relativ geringem zeitlichen und ohne monetären Aufwand verbessern kann. Google und Konsorten muss man es ja nicht unnütz leicht machen, auch wenn man – so wie ich – „heavy user“ seiner Dienste ist 😉

Das folgende Rezept ergibt keinesfalls ein wasserdichtes System; weiters gibt es zu den genannten Tools und Produkten Alternativen, auf die ich hier nicht näher eingehe. Vielmehr versteht sich der Artikel als Anregung über mögliche Änderungen, die der/die gewogene LeserIn recht einfach nachvollziehen kann.

Welches Betriebssystem?
Das ist für die Mehrheit der Anwender die wohl größte Hürde! Dass Microsoft (auch) hier nicht zum Zug kommen kann, ist wohl seit diesen Erkenntnissen offensichtlich. Bleibt also im Wesentlichen nur die Wahl zwischen sauteuer oder kostenfrei. Regelmäßige Leser dieses Blogs werden meine Entscheidung kennen 😮

Und welcher Browser?
Damit scheidet auch deren Browser aus. Meine Entscheidung fiel auf einen guten Bekannten, nämlich Firefox, dessen Foundation (= Mozilla) sich in den USA aktiv gegen die Datensammelwut der Behörden einsetzt.

Konfigurieren von Firefox
Menüpunkt „Extras“ -> „Einstellungen“ -> „Datenschutz“ sieht bei mir so aus:

ff
Ich denke, das ist ein guter Kompromiss aus Bequemlichkeit und Datenschutz.

Empfohlene Erweiterungen des Browsers
Die findet ihr unter „Extras“ -> „Add-ons“ -> „Erweiterungen“: rechts oben ist ein Suchfeld, dort einfach den Namen des Tools eingeben:

privacy

Empfohlene Einstellungen für BetterPrivacy gibt es z.B. hier: Klick!

anonym

Genauere Infos über die Wirkungsweise von anonymoX bitte der nach Installation erscheinenden Info oder hier entnehmen.

adblock

Adblock Plus dient nicht vorrangig dem Datenschutz, trägt aber auch dazu bei 😉

Die einfachste Änderung,
der Wechsel der Suchmaschine! Ich habe mich für DuckDuckGo entschieden, aber natürlich gibt es auch hier noch andere Anbieter.

So, das war’s mal für’s Erste! Wie immer sind eure Kommentare und Verbesserungsvorschläge sehr willkommen!

SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!


Sie können mit dem Begriff  „iPhone“ etwas anfangen? Ja?
Und vielleicht kennen Sie auch dessen Gegenspieler aus der Google-Welt, nämlich Handys, die „Android“ als Betriebssystem haben?

Aber es sei der Welt einmal gesagt: Das am meisten verwendete OS (das muss zwangsweise kein Qualitätsmerkmal sein) für mobile Endgeräte ist „Symbian„, auch wenn uns die Werbung und die Mobilnetzbetreiber vor lauter Superlativen für die beiden Erstgenannten anderes erzählen wollen! Und hier ist die Quelle der Wahrheit: Klick 😉

So, und jetzt gehe ich wieder mein (Mobil)Teil mit seiner quelloffenen Software streicheln… 😮