coming home 2 moto


Es begab sich Anfang 2014, als ich zum im Vorjahr vorgestellten Motorola Moto G (XT1032, 1st Gen.) griff, um ein Samsung Galaxy Ace Plus (S7500) zu ersetzen (dem interessierten Leser sei verraten, dass ich der € 200-Klasse bis heute verhaftet bin).

In den ersten Monaten des jungen Jahres 2016 war mir das Teil dann zu unschick, zu klein und überhaupt. Es folgte für ungefähr einem Jahr ein Acer Z630, das von einem Wiko Fever – aus zweiter Hand – abgelöst wurde.

Aber dann fiel mir ein – fast zeitgleich mit meinem erworbenes – Moto G 2013 zu. Was tun damit? Geplant war der Einsatz als Motorradnavi (geht übrigens wunderbar und energiesparend bei einfach gestalteten Touren mit HERE We Go-Offlinekarten sowie ohne umfangreiche Installation am Moped via Ohrhörer).

Nun, bei Inbetriebnahme bemerkte ich erst, was mir seit „damals“ fehlte – oder, besser gesagt – zuviel war: keine darübergestülpte Herstelleroberfläche, die die Bedienung verändert, keine unnütze Bloatware, die weder deinstallierbar noch deaktivierbar ist, sondern nahezu Vanilla-Android mit zwei oder drei Zugaben – schöööön!

Auch die Arbeitsgeschwindigkeit passt! Scheinbar werden durch die alternativen GUI’s und die bedeutungslosen Softwarebeigaben verschwenderisch Ressourcen verbraucht, weshalb sich das Teil besser bedienen lässt, als man nach Studium der Specs vermuten würde.

Und so ist es jetzt wieder an meiner Seite, mit einem neuen und originalen Akku um € 10,- bestückt und damit sehr lange einsatzbereit. Weil – was hat sich technisch seit 2013 jetzt ehrlich als echte Innovation einen Namen gemacht: NFC? Fingerprintsensor? Gesichtserkennung? 3D-Glass?

Geh bitte… 😀

Motorola-Moto-G-905

 

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!! Smartphone weg – Erste Hilfe !!


Die folgenden Schritte wurden – anlässlich eines Echtfalles – erfolgreich hier in AT absolviert. Diese Informationen sollen Dir dazu dienen, nicht wie wir den Kopf fast zu verlieren und der Situation unvorbereitet gegenüberzustehen. In unserem Fall war es ein Nexus 4, also ein mobiles Gerät unter Android, im Wesentlichen werden aber die meisten Funktionen unter anderen Betriebssystemen ähnlich unterstützt:

  1. Handy orten
    Bei Androiden steuert man den sogenannten „Handy device manager“ an, um auch „sperren“ und „löschen“ zu aktivieren. Voraussetzung ist das Einloggen mit jenem Account bei Google, unter dem das Teil betrieben wurde.
  2. Passwörter
    … aller Apps ändern, die auch auf dem Handy benutzt werden: Facebook, Google, WhatsApp,…
  3. Simkarte…
    beim Provider sperren lassen oder dies selbst via i-net-Site des Anbieters (letzteres ist bei einigen Anbietern ursachenunabhängig kostenfrei möglich!).
    Eine weitere Option ist, gleich eine neue Karte – kostenfrei – ausstellen zu lassen, da die alte dadurch ihre Gültigkeit verliert.
  4. Z.B. in Wien verloren?
    Da es entgegen der landläufigen Meinung noch immer ehrliche Menschen gibt, die Gefundenes/Verlorenes abgeben, könnte ein Blick in die Datenbank der Fundservices von Vorteil sein.
    Das zentrale Online-Fundamt ermöglicht sogar die Erstellung einer Verlustmeldung, um im Falle des Fundes verständigt zu werden.

Last, but not least ist vorsorgen besser als Dateneinbruch zu befürchten: Das Einrichten einer Displaysperre (Muster oder PIN, unter „Einstellung“ -> „Sicherheit“) geht einfach und schnell, weiters sollte der PIN Code der Simkarte (selbstverständlich) nicht deaktiviert werden.

In unserem Fall wurde das Handy tatsächlich gefunden, abgegeben und war nach eineinhalb Wochen wieder @home – ich wünsche Dir genauso viel Glück!

Unmäßiger Ärger mit dem Mobilfunkbetreiber?


Wir haben in AT eine Konsolidierung der Carrier (= Netzbetreiber) hinter uns. Wie zu erwarten erhöhte Platzhirsch A1 selbst bei seiner Billigmarke bob augenblicklich die Gebühren. Das brachte die beiden verbliebenen Anbieter natürlich rein  zufällig auf die selbe Idee. Zeitgleich wurde massiv Personal eingespart, sodass wir Konsumenten nun teurere Tarife bei zeitgleich verschlechtertem Service erfahren dürfen…

Da die Führungskräfte der Unternehmen – auch hier – lediglich auf die Anzahl der Verträge und deren Ertrag schauen, bleibt dem Endkunden oft nur der Umstieg. Dies wird auch dadurch verstärkt, dass z.B. Hutchison 3G (= „Drei“) keine ernstzunehmenden Verlängerungsangebote anbietet.
Das ist natürlich ein wenig aufwendiger als der flotte Neuabschluss, darum habe ich versucht, einen kompakten Guide zu verfassen 😉

Vertragsende?
Zuerst wird geprüft, wann der laufende Vertrag zu Ende ist (= Ablauf der Mindestvertragsdauer). Davon abgeleitet und je nach Vertragsbestimmungen spätestens 2 – 3 Monate vorher schriftlich (!!) kündigen. Ich persönliche habe gute Erfahrungen damit gemacht, dies via Fax abzuwickeln. Die zutreffende Telefonnummer erfahrt ihr z.B. auf der Homepage des Anbieters oder auf der Rechnung. Vorlagen zu Kündigungen gibt’s zuhauf im Netz, wer nicht suchen mag, bitte: kündigung

Die Auswahl des neuen Betreibers
Dazu gibt es einschlägige Seiten im i-net, z.B. hier und hier. Man wählt Tarif und eventuelle Zusatzpakete sowie mit oder ohne Hardware, je nach Belieben und Geschmack 😀

Abschluss Neuvertrag
Nachdem die Bestätigung der Entgegennahme der Kündigung des bestehenden Vertrages zum gewünschten Datum einlangt, kann über den Neuabschluss nachgedacht werden. Wenn es sozusagen ans Eingemachte geht, ist bei der Bestellung an drei wichtige Punkte zu denken:
a) 3 – 4 Wochen Vorlaufzeit vor Vertragsende haben sich als ideal herausgestellt, will man unterbrechungsfreien Betrieb sicherstellen.
b) Soll die Telefonnummer gleich bleiben? Wenn ja, dann Nummernportierung (beim neuen Betreiber) mitbeantragen.
c) Wenn kein Handy vom neuen Providers bezogen wird ist abzuklären, welches SIM-Karten-Format für das neue Phone benötigt wird: bisher übliches Mini-Format, Micro- oder Nano-SIM?

Final action
Beim Umstieg von einem „Dumbphone“ auf ein „Smartphone“ ist es i.A. empfehlenswert, die Funktionen des letztgenannten zu nutzen, das betrifft auch die Kontakteverwaltung, die sehr viel mehr Funktionen zur Verfügung stellt als bisher gewohnt. Nur in seltenen Fällen wird das Übertragen allerdings „via Kopie auf die SIM-Karte und diese im neuen Teil einsetzen“ gemacht werden können. Eine allgemein gültige, technisch unterstütze Lösung kann ich nicht anbieten.
Ich nutze Gmail am Handy und auf beliebigem Computer, der mit dem Internetz verbunden ist. Somit überführte ich einmalig alle Kontakte auch dorthin, „zu Fuß“, die richtige Arbeit für dunkle Winterabende *rofl*
Vorteil dieser Lösung: da sich beide Quellen synchronisieren, verfüge ich über ein Backup bei Verlust oder Diebstahl des Handys. Außerdem kann ich sowohl mobil als auch am Computer Kontaktdaten editieren und hinzufügen – passt!

Wie immer sind eure Anregungen willkommen – danke vorab 😉

Holla-holla

Mein Wechsel zu Hutchison 3G Austria – „3“


3  hatte für mich im Frühling 2012 das offensichtlich beste Angebot hinsichtlich Mobilfunk mit einem Smartphone.  Nachfolgend die Punkte, die ich im Umgang mit diesem immer mehr an Bedeutung gewinnenden Betreiber lernen durfte:

  • Inside3
    Der Login ermöglicht ungewöhnlich umfangreiche Selbstadministration der angebotenen Services. Es ist zu empfehlen, die einzelnen Optionen gewissenhaft durchzugehen, im Besonderen den Bereich „Einstellungen und Sperren“.
  •  Mobile Datenanbindung
    Gewinnt bei meinem Gebrauch keinen Test, da im Grenzbereich zwischen 2G und 3G so gut wie immer ewig lange versucht wird, das eigene Netz (= 3G) zu nutzen. Das hat zur Folge, dass man dann zeitweise keinen Datenempfang hat, obwohl am gleichen Standort entspannt 2G, d.h. langsameres, aber stabiles i-net verfügbar wäre…
  • Kein reiner GSM-Betrieb möglich
    Der Handy ausschließlich im stromsparenden GSM-Betrieb zu fahren ist nicht zu bewerkstelligen. Diese Option ist deaktiviert. Das hat seine Begründung wohl darin, dass 3 lediglich UMTS anbietet und dort Inlandsroaming (derzeit noch mit A1, zukünftig mit T-Mobile) betreibt, wo das eigene Netz fehlt.
  • SIM-Card nur mit einem UMTS-Handy verwendbar
    Sollte das Mobilteil kaputt werden, nützt das GSM-Reservehandy in der untersten Schublade als Plan B leider ganz genau nix…
  • Roaming im Ausland oder Grenzgebiet
    Die manuelle Auswahl des (eigenen) Netzbetreibers am Handy ist zwar möglich, aber wirkungslos: Sobald das empfangbare Fremdnetz stärker ist, wird dort eingeloggt! Datenroaming lässt sich am Handy konfigurieren, nicht so jedoch bei der Telefonie. Abhilfe schafft der Einstieg in Inside3 zur Deaktivierung. Soll alle 24 Stunden änderbar und innerhalb von 30 min. wirksam sein.

So, das wären meine Weisheiten zum Thema 😉

Wem dazu noch was einfällt, bitte posten – danke!

SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!SYMBIAN!


Sie können mit dem Begriff  „iPhone“ etwas anfangen? Ja?
Und vielleicht kennen Sie auch dessen Gegenspieler aus der Google-Welt, nämlich Handys, die „Android“ als Betriebssystem haben?

Aber es sei der Welt einmal gesagt: Das am meisten verwendete OS (das muss zwangsweise kein Qualitätsmerkmal sein) für mobile Endgeräte ist „Symbian„, auch wenn uns die Werbung und die Mobilnetzbetreiber vor lauter Superlativen für die beiden Erstgenannten anderes erzählen wollen! Und hier ist die Quelle der Wahrheit: Klick 😉

So, und jetzt gehe ich wieder mein (Mobil)Teil mit seiner quelloffenen Software streicheln… 😮