Die Erde ist rund und hat weder Anfang noch Ende…


Nachdem zu Hause der Hauptrechner (wieder) ein Heizlüfter (= PC) ist (nein, nicht wegen mir, sondern wegen der Spielgelüste meines Sohnes…), kam dort K/Ubuntu 8.10. („Intrepid Ibex“; KDE 4 & GNOME 2.24) drauf.

Das Aufspielen des OS war völlig problemlos. Und das, obwohl ich beim Kauf des Systems (vorsätzlich) nicht auf die Kompatibilität der verbauten Komponenten achtete.
Der für Desktopeffekte notwendige Treiber für die Nvidia-Grafikkarte wurde mir zur Installation vorgeschlagen. Nach Annahme des Vorschlages erfolgte der Download und die Einbindung – fertig!
KDE überraschte mich als ausgesprochenes Eyecandy. Nachdem ich „autohide“ für das Panel nicht fand und ein bisschen das Inet befragte, wurde ich über so manche Unfertigkeit der Version 4 informiert. Aber das stört mich (bis jetzt) nicht, weil alles Wesentliche funktioniert und stabiles Verhalten zeigt.

In puncto Performance kann ich zwischen den beiden Desktops keinen Unterschied wahrnehmen.

Wenige Tage später wurde Version 9.04 released („Jaunty Jackalope“;  KDE 4.2 & GNOME 2.26).  Diese Version applizierte ich auf mein IBM ThinkPad T41…. mit durchaus interessantem Ergebnis: KDE ist auf dieser Maschine praktisch (noch) nicht betreibbar.

Das Einloggen ins heimische WLAN gelingt so gut wie nie, während des Vorganges schiebt sich dauernd KWallet ungefragt dazwischen, dann crasht KDE mit einer Fehlermeldung, alles ist zäh und langsam… na ja, wenigstens ist „autohide“ wieder möglich 😦

Unter Gnome geht’s deutlich besser und angenehmer (wahrscheinlich wird sich das mit Gnome 3.0 (2010?) auch aufhören…)! 😮

Meine Sympathie ging sogar so weit, mir ein neues Theme zu installieren: das betreffende *.tar.gz downloaden und auf die geöffnete Themenauswahl droppen lassen – finito!

Aber mein Herz gehört -> Xubuntu mit Xfce 4.6! Ich bin begeistert von der Agilität, die mein T41 damit zeigt. Und für die einzige Einschränkung, die ich bisher entdeckte, habe ich auch schon einen workaround gefunden: mit dem dazu gehörenden Dateibrowser Thunar lässt sich nicht bequem im heimischen WLAN auf andere Rechner zugreifen.

Da starte ich einfach Nautilus, das Pendant von Gnome, und schon ist alles da, was der (faule) User braucht!

Update:
Wie ich hier erfuhr, war der Verursacher meiner wenig erfreulichen Performance-Erfahrungen mit einer „alten“ ATI-Graka die Aufnahme der aktuellen Version 1.6 des Grafikservers von X.org…
Und, ja: hier hätte ich natürli auch nachschauen können!
Meine derzeitige Spielwiese ist somit Kubuntu 9.04 auf dem Heizlüfter (nach völlig problemlosen Online-Upgrade von 8.10: afoch schoaf!) und Linux Mint 5 (basiert auf 8.04) auf dem T41. „Elyssa“ (eine LTS mit Support bis 04/2011) statt „Felicia“ deshalb, weil ich mit letzterer weder mit ppp, umtsmon, wvdial, etc. meine mobile Datenkarte zum Laufen brachte (warum auch imma). Und Mint überhaupt deshalb, weil’s a bissi hübscher ist als Xubuntu 😉

smiley

Advertisements