Von Nokia 5230 auf Samsung Galaxy S Plus


Nun, zu beiden Phones werde ich hier nicht viel Worte verlieren, es geht mir in diesem Beitrag um eine kurze Schilderung des Umstiegs. Vielleicht findet ihr die eine oder andere Hilfestellung, würde mich freuen 😉

  1. Die Migration der Kontakte gelang mir schlussendlich nur via dem alten SIM-Copy-Vorgang: Kontakte vom Quelltelefon auf die SIM-Card kopieren -> diese in das Zieltelefon reinschieben -> aufs Phone kopieren. Alle von mir ausprobierten vielbeworbenen Tools inklusive der Variante, die Kontakte über die Windows-Kontakte rüberzukopieren, scheiterten aus verschiedenen Gründen jämmerlich. Die solcherart transferierten Daten benötigen jedoch auch Nacharbeit, das habe ich dann am PC nach der Installation von Kies erledigt.
  2. Eigentlich genauso primitiv machte ich es mit den Terminen. Alle „zu Fuß“ vom Nokia abgelesen, am Computer in den Google-Kalender gequetscht und aus 🙂
  3.  Wenige Tage später funktionierte SyncToy nicht mehr. Zu Beginn des Sync-Vorgangs kam die Fehlermeldung „Unable to create the provider“…
    Bald stellte sich die Ursache heraus… ja, genau… Ich fand diesen Link, der auf ein Forum verweist und Anweisungen bezüglich der beiden installierten Microsoft Sync-Komponenten enthält:
    „Me too, same problem and the repair worked. Be very careful to use this exact path : „Configuration Panel“ -> „Install / Remove Programs“ -> „Microsoft Sync Framework 2.0 Core Components“ -> „Modify“ -> „Repair“. If you select „Microsoft Sync Framework 2.0 Core Components“ and then immediatly „Repair“ as I did at first, its doesn’t work. Make sure you don’t skip the „Modify“ step.“
    Voila, ohne Neustart mochte mich SyncToy wieder!
  4. Kies ist bekannt für seine Zicken, offensichtlich schafft Samsung dem keine Abhilfe. Zum schnelleren Connect mit dem Phone hat mir dieser Link verholfen.

Eure Ideen zu einem effizienteren oder gründlicheren Umstieg – aus eigener Erfahrung – könnt‘ ihr hier gerne posten; die LeserInnen wirds freuen 🙂

Advertisements

Samsung N210 – die Befreiung!


Es hat sich also zugetragen, dass mir meine Lieblingsschwiegermutter zum Geburtstag ihr Netbook schenkte. Das ist sehr großzügig, auch deshalb, weil es infolge des eingebauten UMTS-Modems via A1 über eine mobile Anbindung an das Internet verfügt.

Dieses Teil schließt die schmerzhafte Lücke zwischen Smartphone und Notebook. Wie konnte ich nur bisher ohne es leben? 😉
Weiters – und eigentlich viel wichtiger – ist es bei Kundenbesuchen viel angenehmer mitzunehmen, hat es doch nur etwas über einen Kilo.

Wie nicht anders zu erwarten, wurde Windows 7 Starter auf dem Gerät vorinstalliert. Es verfügte über die übliche „C“:-Partition, die das Betriebssystem beheimatete und über „D:“, auf dem (auch) das Recovery war. Da mich die Performance nicht von den Socken riss und die Installation von Windows XP für mich keine Option darstellte, entschied ich mich für Linux Mint 9 „Isadora“ Xfce. Dieses Ubuntu-Derivat beruht auf die Version 10.04 „Lucid Lynx„, die 36 Monate mit Aktualisierungen versorgt wird.

Da – wie bei Netbooks üblich – kein CD/DVD-Laufwerk verbaut wurde, wählte ich als Installationsmedium einen 1-GB-USB-Stick (natürlich darf dieser auch größer sein ;). Das Programm, das mir den Stick für die Installation vorbereitet nennt sich UNetbootin, dessen Gebrauch wird hier ausführlich beschrieben.

Um grobe Unzulänglichkeiten vor der Installation festzustellen, empfiehlt sich der einmalige Live-Betrieb, sprich: Linux wird nicht nach dem Booten vom USB-Stick sofort installiert, sondern erstmals in Betrieb genommen, ohne auf das Zielsystem aufgespielt worden zu sein.

Nachdem bis hierher alles glatt lief, entschloss ich mich, Windows komplett vom Computer zu löschen. The only way is up, baby!

Nach der Installation legte ich noch ein bisschen Hand an: Ich befolgte dieses 10-Punkte-Programm, kümmerte mich um die Schriften und frischte mein (oberflächliches) Wissen zu Xfce auf. Was jetzt noch fehlte, waren die „Samsung Tools“ für die Funktionstasten; hier halfen mir diese beiden Anleitungen.

Aber – ich gestehe – das eingebaute Micro war nicht zur Zusammenarbeit mit Skype zu bewegen! Ich durchforstete Foren und das halbe Internet, bis ich einfach unter „Lautstärkeregelung“ -> „Soundkarte“ von „HDA Intel“ auf „Realtek ALC269“ wechselte: Das war die (einfache) Lösung! Keine Ahnung, warum ich mit diesem Problem weltweit der Einzige war :-o

Aber jetzt gefällt mir mein performantes Netbook perfekt und ich kann nicht mehr versprechen, es lediglich für den beruflichen Einsatz zu verwenden…

Update 24.07.2011:
Rainy day, 2day… Die richtige Zeit für ein Kernelupdate. Wie das unter Linux Mint funktioniert und seine Risiken könnt‘ ihr hier nachlesen. Bei mir brachte es die Funktionalität der Bildschirmhelligkeitstasten hervor – ging mir bisher aber nicht ab.