let’s get a look at pear os!


Nach meinem sommerlichen Ausflug zu elementary OS „Luna“ verschlug es mich nun zu Pear OS, welches ebenfalls auf Ubuntu beruht, jedoch Gnome 3 nutzt.

Nach den bekannten und hier nicht notwendig zu wiederholenden Vorarbeiten war das optische Ergebnis aber schon recht fein, der Versuch die klare Mac OS-Linie nachzubilden natürlich unübersehbar:

Pear-OS-Review-403078-2

Das eine oder andere Osterei wird man aber noch antreffen, weshalb dieser Guide (PDF-Datei) sehr willkommen war: Klick!

Mein heiß geliebtes T61 (Intel Core2 Duo Processor T5670, 1.80 GHz) war beim Start zwar schon mal unbeschwerter, aber der Performanceverlust gegenüber leichtgewichtigeren Oberflächen ist trotzdem erträglich.

Ich hab’s schon ein paar Wochen drauf, wüsste keinen Grund so schnell zu wechseln. Aber versprechen tu‘ ich’s nicht 🙂

Ubuntu 12.10 „Quantal Quetzal“ 64-Bit auf einem ThinkPad T61


Unity – die aktuelle Oberfläche von Ubuntu – sorgt noch immer für kontroverse Diskussionen. Viele beurteilen die erste eigenständige GUI von Ubuntu negativ, ich wollte mir daher mein eigenes Urteil bilden. Prinzipiell finde ich es gut, dass Canonical – die Firma hinter Ubuntu – mit dieser Neuerung die eigene Distribution unverwechselbar macht. Bisher war dieses auf Linux beruhende Betriebssystem halt ein (verwechselbares) von vielen. Nun ist die Unterscheidung zu anderen einwandfrei auch optisch sofort möglich… im Guten wie im Schlechten 😉

Als Installationsvariante wählte ich jene über einen USB-Stick. Erstens produziert dieses Vorgehen keine Wegwerf-CD/R, zweites habe ich den Eindruck, dass die Installation damit schneller abläuft als von CD. Die 64-Bit-Desktop-Variante passt bequem auf einen 1 GB-Stick, in meinem Fall ein Geschenk einer dann doch nicht abonnierten Tageszeitung 🙂

Den schlimmsten Augenblick erlebte ich gleich zu Beginn: Außer dem Anmeldesound blieb das Teil totenstill! Kein MP3 ließ sich abspielen, kein Video war zu hören… Nee, oder?
Das letzte Mal passierte mir sowas im gefühlten Mittelalter meiner Linuxforschungen unter  Verwendung von Mandrake Linux, als man zum Brennen von CD’s noch root-Rechte benötigte *rofl*

Die Lösung war dann wie hier beschrieben das Löschen der .pulse*-Dateien im home-Verzeichnis. Ich muss aber gestehen: Sofort fand ich diese Lösung aber auch nicht 🙂

Weiters fehlte mir das Terminal! Damit war ich offensichtlich auch nicht der Erste! Einmal gestartet habe ich es gleich mit einem Rechtsklick am Startmenü als Starter hinzugefügt – fertich.

Und dann hab‘ ich’s gleich benutzt: „sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer“ bringt mir „Arial“ auf die Maschine, da bin ich ein bisschen komisch mit dem Font. Aber wie ändere ich die Schriftart überhaupt, wo sind die Einstellungen hin? Dazu benötigt man offensichtlich ein Zusatztool: Klick!

Wie zu erwarten nehmen die beiden Browser – Chromium und Firefox – die sonstigen Schrifteinstellungen nicht an. Aber auch hier hilft die Community!

Auch Synaptic viel den Einsparungen zum Opfer, war aber schnell über das Ubuntu-Software-Center nachinstalliert und dem Startmenü hinzugefügt.

Als Abschluss krönte ich meine Install-Party noch mit Ubuntu-Tweak, das ich hauptsächlich zum Aufräumen zwischengespeicherter Dateien und alter Kernel verwende.

Das war also mein Werk des Abends von Freitag, den 25.01.2013. Und mit dieser Anleitung bist DU nun gleich doppelt so schnell wie ich, wetten?

 

unity

3 Jahre nach Windows 7…


… ist, hurra, Windows 8 ist bei den Konsumenten gelandet! Erfolgreich? Schwierig zu beantworten….

Vielleicht denkt der eine oder andere Anwender nun wieder vermehrt über mögliche Alternativen nach. Um ihn dabei zu unterstützen gibt es massenhaft Seiten im Web, diese hier z.B. gefällt mir sehr gut: Klick 😉

Microsoft hat darauf verzichtet, die Messlatte an Systemvoraussetzungen höher zu legen. Das ist gut, damit lässt sich an Hardware – mindestens – alles verwenden, was seit Vista verkauft wurde 😉

Samsung N210 – die Befreiung!


Es hat sich also zugetragen, dass mir meine Lieblingsschwiegermutter zum Geburtstag ihr Netbook schenkte. Das ist sehr großzügig, auch deshalb, weil es infolge des eingebauten UMTS-Modems via A1 über eine mobile Anbindung an das Internet verfügt.

Dieses Teil schließt die schmerzhafte Lücke zwischen Smartphone und Notebook. Wie konnte ich nur bisher ohne es leben? 😉
Weiters – und eigentlich viel wichtiger – ist es bei Kundenbesuchen viel angenehmer mitzunehmen, hat es doch nur etwas über einen Kilo.

Wie nicht anders zu erwarten, wurde Windows 7 Starter auf dem Gerät vorinstalliert. Es verfügte über die übliche „C“:-Partition, die das Betriebssystem beheimatete und über „D:“, auf dem (auch) das Recovery war. Da mich die Performance nicht von den Socken riss und die Installation von Windows XP für mich keine Option darstellte, entschied ich mich für Linux Mint 9 „Isadora“ Xfce. Dieses Ubuntu-Derivat beruht auf die Version 10.04 „Lucid Lynx„, die 36 Monate mit Aktualisierungen versorgt wird.

Da – wie bei Netbooks üblich – kein CD/DVD-Laufwerk verbaut wurde, wählte ich als Installationsmedium einen 1-GB-USB-Stick (natürlich darf dieser auch größer sein ;). Das Programm, das mir den Stick für die Installation vorbereitet nennt sich UNetbootin, dessen Gebrauch wird hier ausführlich beschrieben.

Um grobe Unzulänglichkeiten vor der Installation festzustellen, empfiehlt sich der einmalige Live-Betrieb, sprich: Linux wird nicht nach dem Booten vom USB-Stick sofort installiert, sondern erstmals in Betrieb genommen, ohne auf das Zielsystem aufgespielt worden zu sein.

Nachdem bis hierher alles glatt lief, entschloss ich mich, Windows komplett vom Computer zu löschen. The only way is up, baby!

Nach der Installation legte ich noch ein bisschen Hand an: Ich befolgte dieses 10-Punkte-Programm, kümmerte mich um die Schriften und frischte mein (oberflächliches) Wissen zu Xfce auf. Was jetzt noch fehlte, waren die „Samsung Tools“ für die Funktionstasten; hier halfen mir diese beiden Anleitungen.

Aber – ich gestehe – das eingebaute Micro war nicht zur Zusammenarbeit mit Skype zu bewegen! Ich durchforstete Foren und das halbe Internet, bis ich einfach unter „Lautstärkeregelung“ -> „Soundkarte“ von „HDA Intel“ auf „Realtek ALC269“ wechselte: Das war die (einfache) Lösung! Keine Ahnung, warum ich mit diesem Problem weltweit der Einzige war :-o

Aber jetzt gefällt mir mein performantes Netbook perfekt und ich kann nicht mehr versprechen, es lediglich für den beruflichen Einsatz zu verwenden…

Update 24.07.2011:
Rainy day, 2day… Die richtige Zeit für ein Kernelupdate. Wie das unter Linux Mint funktioniert und seine Risiken könnt‘ ihr hier nachlesen. Bei mir brachte es die Funktionalität der Bildschirmhelligkeitstasten hervor – ging mir bisher aber nicht ab.

Und nach der (einfachen) Installation von Ubuntu 10.04 „Lucid Lynx“?


Ich finde, wenn man uns Usern schon eine LTS „ausgibt“, sollten wir nach der Installation wenigstens die Zeit aufbringen, den letzten Schliff zu erledigen.

Mit dieser sehr plausiblen und äußerst anwenderfreundlichen Anleitung wird das keine Hürde darstellen! Schließlich haben wir nach Abschluss der Konfiguration – so man will – für die nächsten 3 Jahre bis auf die regelmäßigen Updates keinen nennenswerten Aufwand mehr 🙂

Ubuntu 10.04 "lucid Lynx"

Frühlingsputz am Ubuntu-Rechner


Die diesmalige Programmempfehlung lautet BleachBit.

Es hat mir 70,7 MB Plattenplatz freigeschaufelt, obwohl meine Installation nur wenige Wochen alt ist.
Über zwei Dinge beim Gebrauch solltet ihr nicht erschrecken: Bei Auswahl aller Optionen braucht’s a bissi, bis es fertig geschuftet hat und zum anderen, dass manche Einstellungen (z.B. WLAN-Passwort) neu eingegeben werden müssen.

2,6 GB Installationsgröße für ein OS inklusive der üblichen Anwendungen sind doch ausreichend, oder etwa nicht?

Ein Upgrade der „anderen“ Art


Ich hab hier also auf CD eine Xubuntu 9.10 „Karmic Koala“ in der Beta-Version, möchte aber 10.04 „Lucid Lynx“ („Erleuchteter Luchs“) in der zurzeit aktuellen Version – Alpha 3 – installiert bekommen.

Dazu installiert man die CD, läßt eine komplette Aktualisierung laufen (damit liegt automatisch die endgültige Version von 9.10 vor!) und entnimmt anschließend diesem Wiki-Beitrag den Tipp, wie mit einer einzigen Konsolenzeile (= Möglichkeit 2a) das gewünschte Ergebnis erreicht wird… 😮

Natürlich geht es auch anders… aber so gehts auch! 🙂

Warum die Übung? 9.10 mag auf meinem ThinkPad kein WLAN und hat Probleme mit der grafischen Darstellung mancher Desktopelemente. So gesehen kann mir mit der Alpha-Version von 10.04 nimmer viel passieren 😦