… und jetzt auch noch LXDE!


Ich dachte, mit Xfce wäre die Latte eines bequemen, aber trotzdem ressourcenschonden GUI erreicht. Weit gefehlt: LXDE gibts ja auch noch!

Alles, was mindestens einen Pentium II (oder vergleichbar) und 128 MB RAM hat, lässt sich damit betreiben. Das dürfte seit Wegfall von Win98 in unseren Breiten höchstwahrscheinlich nur mehr ein Handy sein….. aber egal 🙂

Da ich schon eine Desktopumgebung hatte (Xfce), folgte ich dieser Installationsanleitung wie unter dem Punkt „Das „reine“ LXDE“ beschrieben.

Das ging recht flott und problemlos, obwohl das Projekt erst in der Alpha-Phase ist (findet sich aber schon hier: distrowatch.com) und ich von Problemen bei der reinen Lubuntu-Install erfuhr…

Und so schaut das flotte Kerlchen aus:
Wer mehr über LXDE erfahren will – bitte sehr: Klick!

Warum nicht Xfce?


Nach der erfolgreichen Installation der Alpha 3 von Xubuntu 10.4 (lucid) habe ich meine Zuneigung zur schnellen, sehr gut konfigurierbaren Desktop-Umgebung Xfce (wieder)entdeckt!

Bei dieser Gelegenheit sollte man auch gleich das Paket „xfce4-goodies“ aus dem Repository mitnehmen, das ein paar Feinheiten enthält (Teile davon sind auf dem unteren Panel sichtbar: Anzeige der Sensoren für den Lüfter und die Temperatur, Network-Monitor, etc.).

Natürlich lassen sich die beiden (oder auch mehr oder weniger) Panels individuell einrichten. Ich will das obere Panels mit Schnellstartern für ausgewählte Anwendungen und dem (ohnehin standardmäßig enthaltenen) Benachrichtigungsfeld. Hingegen soll das untere Panel weitere Informationen zur Verfügung stellen: Wetter, Maileingang, etc.

Da die Starter (im Gegensatz zur Erstellung auf dem Desktop) nicht per drag & drop oder anderer bequemer Varianten zum Panel hinzuzufügen sind, wählte ich folgenden workaround für jene Programme, wo ich mir bezüglich des Startbefehles unsicher war:
re. Maustaste auf den Desktop ->  Starter erstellen -> Name eingeben. Flugs werden Vorschläge erstellt und nach der entsprechenden Auswahl die restlichen Felder „Befehl“ und „Symbol“ automatisch befüllt.

Nun nur noch Ähnliches bei der gewünschten Leiste:
re. Maustaste -> Neue Elemente hinzufügen -> Doppelklick auf „Starter“ -> Felder ausfüllen -> finito 🙂

Und weil hier alles so schlank, schnell und ressourcenschonend läuft, habe ich Firefox von seinen Pflichten entbunden und Opera und Chromium evaluiert. Beide sind zumindest gleich flott wie FF, jedoch sparsamer im Verbrauch von Speicher 😮

Ich habe mich dann für Opera entschieden: Chromium bietet mir nicht ausreichend Kontrolle über die Surfspuren, außerdem scheiterte ich bei der Einrichtung der Übernahme von Radio-Streams an den Media-Player (Totem). BTW: „Opera Turbo aktivieren“ bringt wirkli nix bei Breitbandinternetz…

Und so sieht das Ganze jetzt aus:

Auf den Geschmack gekommen? Wer seinen Schreibtisch damit „pimpen“ will, dem seien diese beiden Links ans Herz gelegt: http://goodies.xfce.org/ und http://www.xfce-look.org/