Sylvia’s Mother (says…) – Dr. Hook


Der zwei Tage vorher stattgefundene Versuch, mein Handy zu flashen hätte natürlich auch zum Totalverlust führen können, sicher! Aber mir reichte es auch so, trotz detailierter Beschreibungen meine Unfähigkeit dazu feststellen zu müssen…

Mein suchender Blick fiel dann auf mein ThinkPad W500, das ich noch mit LM 17.3 „Rosa“ betrieb. Die Unterstützung wird zwar bis April 2019 gewährleistet, aber was soll mein Notebook von mir denken, wenn sein Kollege mit dem Apfel die letzte Version des aktuellen macOS bereits ab dem Betastadium erhielt?

Um möglichst keine Fehler beim Upgrade zu begehen und auch, um mich auf den letzten Stand zu setzen, folgte ich dieser wirklich nützlichen Anweisung, um Linux Mint 18.3 Cinnamon 64-bit „Sylvia“ auf das Teil zu schrauben. Das sollte es mir auch ermöglichen, ein wenig bequemer das Google Drive zu integrieren (danke für den Tipp, lieber Neremis!).

Alles lief sehr fein nach Rezept ab, nach Fertigstellung fehlte es mir allerdings an der Dropbox und dem Zugriff auf Bluetooth-Verbindungen. Bei der Dropbox war die Installation und die Files vorhanden, scheinbar fehlte nur die Verknüpfung mit meinem Computer, die ich neuerlich durchführen musste. Betreffend Bluetooth ging ich diese Infos durch und stellte fest, dass  „blueman“, der Bluetooth-Manager, fehlte. Nach der Installation via Synaptic war auch dieses Problem behoben.

Die Nachschau bestätigte weiters, dass schon ein paar alte Kernel unnütz Platz auf der SSD belegten. Also weg damit, Konsole auf und „sudo apt-get autoremove“ reingetippt und „Enter“ gedrückt. Eine Bereinigung des Zwischenspeichers war nicht notwendig, da ich in der Paktetverwaltung „Alle Paketdateien im Zwischenspeicher löschen“ gewählt habe.

Zwischenzeitlich fiel mir auf, dass sowohl Dropbox als auch Bluetooth nicht automatisch starteten. Ich erhöhte die Verzögerung von beiden Anwendungen von „0“ auf „20“ im Menüpunkt „Startprogramme“ und somit war auch das gegessen 😉

Und ab jetzt haben wir beide viel Spaß miteinander!

 

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Ein Upgrade der „anderen“ Art


Ich hab hier also auf CD eine Xubuntu 9.10 „Karmic Koala“ in der Beta-Version, möchte aber 10.04 „Lucid Lynx“ („Erleuchteter Luchs“) in der zurzeit aktuellen Version – Alpha 3 – installiert bekommen.

Dazu installiert man die CD, läßt eine komplette Aktualisierung laufen (damit liegt automatisch die endgültige Version von 9.10 vor!) und entnimmt anschließend diesem Wiki-Beitrag den Tipp, wie mit einer einzigen Konsolenzeile (= Möglichkeit 2a) das gewünschte Ergebnis erreicht wird… 😮

Natürlich geht es auch anders… aber so gehts auch! 🙂

Warum die Übung? 9.10 mag auf meinem ThinkPad kein WLAN und hat Probleme mit der grafischen Darstellung mancher Desktopelemente. So gesehen kann mir mit der Alpha-Version von 10.04 nimmer viel passieren 😦

Kein WLAN & keine Performance nach Upgrade auf Ubuntu 7.10?


Na gut, ich habe nicht immer die neueste Version auf meinem Celeron-Notebook (IBM TP R50e), aber warum auch?

Nachdem mir die Ausgereiftheit wichtiger ist als der letzte Schrei, habe ich nunmehr, nachdem kürzlich die Version 8.04 von Ubuntu erschien, online von 7.04 auf 7.10 upgegradet 🙂
Dieser Vorgang – auch wenn er etwas Zeit in Anspruch nimmt – benötigt kein Ingenieurwissen: nach Aufruf der „Aktualisierungsverwaltung“ auf „Aktualisieren“ drücken, dann ist Warten und ein paar Fragen beantworten angesagt – fertig!

Das Ergebnis hatte aber zwei ärgerliche Schönheitsfehler: bei beiden Läppis litt die Performance durch das Upgrade, beim HP 510 gab’s zusätzlich kein WLAN mehr 😦

Der Krug geht also solange zum Brunnen, bis er (er)bricht -o

Doch es wäre nicht Linux, wenn nicht nach „etwas“ Anstrengung eine Lösung auffindbar gewesen wäre: die Performance konnte ich verbessern, indem ich mittels Synaptic den verwendeten Kernel „linux-image-2.6.22-14-generic“ gegen „linux-image-2.6.22-14-386“ tauschte, und WLAN war wie von Geisterhand (ehrlich!) plötzlich mit der Installation dieses Paketes wieder verfügbar *freu*

Wobei plötzlich fast untertrieben ist: unter 7.04 mußte ich mich am heimischen WLAN immer händisch anmelden. Nach dem Upgrade, der geschilderten Nachinstallation und einem Neustart war ich augenblicklich und ohne weiteres Zutun mit meinem WPA-PSK-verschlüsselten Zugang verbunden!

Meinen Dank an die Community für diesen Post!

Und ich wollte schon eine Neuinstallation in Betracht ziehen . . . . na ja, offensichtlich die Nachwirkung von zuviel Windowsgebrauch 🙂

Das wird mein Zukunftsprojekt . . . . dann einmal . . . . *g*: ubuntu_804-installation

(freundlicherweise zur Verfügung gestellt von ubuntu-austria-group)