Samsung Chromebook Series 3 (XE303C12)


Genau weiß ich das Datum nicht mehr als mich das Teil fand, wird vielleicht im Mai gewesen sein, jedenfalls lässt sich nach circa einem halben Jahr feststellen, dass mir das Gerät mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist.

Die den Funktionsumfang kritisierenden User teilen sich nach meinen Erfahrungen in die Unbedarften und die Fan-Boyz anderer Betriebssysteme. Bei mir füllt es die Lücke zwischen Handy und meinem Notebook dermaßen gut, dass ich mein ThinkPad immer seltener anwerfe: Mail, i-net allgemein, Fotos hochladen, Facebook, Zugriff auf meine Daten, Dokumentenerstellung, etc. geht ganz fein und bequem mit ungefähr 1,1 kg kabel- und sorgenfrei.

Den kurzen Bootzeiten und der Wartungsarmut ist wohl auch ein großer Teil meiner Freude geschuldet, keine Frage!

Im Folgenden nun ein paar herstellerunabhängige Links für Einsteiger und Interessierte, die sich bei mir angesammelt haben:

  1. Willkommen in der Chromebook-Hilfe
  2. 10 Top Tweaks and Tips for Chromebook
  3. 10 new tips, tricks and tweaks for Chromebooks and Chromeboxes
  4. Chromebook im Praxiseinsatz
  5. Betriebssystem von Chromebook aktualisieren
  6. How to Work Offline on a Chromebook
  7. 6 Ways to Free Up Space on a Chromebook
  8. 10 Keyboard Shortcuts Every Chromebook Owner Should Know

Übrigens überlebte das Chromebook unsere Motorradfahrt nach Vorarlberg und retour über weit mehr als tausend Kilometer im Seitenkoffer völlig anstandslos – ein Versuch, für den ich mit einem Teil das vierstellig kostet, zu feig gewesen wäre… ♥

Unbenannt

elementary OS kurz angetestet


Als kurze Einleitung ein Zitat aus Wikipedia:
„Elementary OS ist eine Linux-Distribution, die auf Ubuntu 12.04 basiert und das Ziel verfolgt, einfach zu handhabende Standardprogramme zur Verfügung zu stellen, so dass der Benutzer weniger das Terminal zu benutzen braucht.“Also ich würde eher meinen: „… das Terminal fast nicht mehr braucht“, aber dazu später. 😉

Ich hab’s mir also gedownloadet und via USB-Stick installiert. Beides war zügig erledigt, man/frau muss dazu auf keinen Regentag warten. Vor der Installation noch ein Probelauf zur Orientierung, dann als Dualboot zusätzlich zum feinen Xubuntu 13.04 rauf auf mein ThinkPad.

Das schaut dann circa so wie auf Distrowatch aus:
elementary

Spätestens jetzt wurde klar, dass der „Mc-Style“ unübersehbar ist! Das Dock – die Leiste am „Boden“ des Desktop – kann nach Belieben mit den Anwendungen der eigenen Wahl verändert werden. Das geht sehr simpel mit einem Rechtsklick auf das betreffende Icon.

Die eigenen Dateien findet man innerhalb des AppCenter, ein Ordner, der nach Linksklick auf Applications (links oben) erscheint.

Nach den optischen Eindrücken ist es die wohl größte Umgewöhnung, dass die Konfigurierbarkeit bewusst eingeschränkt wird: nicht vorgesehen ist z.B. die Änderung der Schrift oder das Ausblenden des Panels (die Leiste ganz oben).

Dieser Punkt sollte aber der Performance zugute kommen, sagt man. Ich hab’s (noch) nicht nachgemessen, aber es erscheint mir schon recht flott unterwegs zu sein.

Über das AppCenter habe ich die „eingeschränkten Extras“ installiert, nachdem der Browser Midori kein Flash Player-PlugIn mitbrachte. Da mich das noch nicht zum Ziel brachte suchte ich weiter und fand die Lösung in diesem FAQ 🙂

Zwecks Vermeidung der Systemvermüllung reichte ich noch Ubuntu Tweak nach, das war’s dann mal für’s Erste.

Den Profis unter euch ist natürlich klar, dass man eine bestehende Ubuntu-Installation recht einfach mit elementary OS beglücken kann, eine zusätzliche Komplettinstall daher nicht unbedingt erforderlich ist. Aus Erfahrung jedoch bezweifle ich, ob das Ergebnis das gleiche ist…

Und jetzt werden wir einmal schauen, ob wir beide miteinander warm werden :-o

Update 28.08.2013:
Ich liebe die Darstellung des Schriftbildes „scharf“, dies einzustellen wird mir scheinbar verwehrt. Midori werde ich noch versuchen hinzubiegen: noch fehlt mir eine Menüleiste, das Erreichen der Lesezeichen ist mir zu aufwendig und neue Tabs werden nicht automatisch im Vordergrund geöffnet…

Update 21.09.2013:
Mittlerweile hat mein T61 den Besitzer gewechselt und bei mir kommt eines mit höherer Auflösung zum Einsatz. Darauf läuft „nur mehr“ eOS. Und hier vermerke ich mir und euch einen feinen Link, um das Zeug zu tweaken!

Ein neues OS braucht das Land!


gOS, wie hier vor einiger Zeit berichtet, beehrt mein IBM TP 41. Eigentlich zu meiner vollen Zufriedenheit!

Aber halt… der letzte Stand der SW-Entwicklung is‘ es nicht mehr *g*
Mir gefällt das Dock im Mac-Style und auch die Google Desktop-Gadgets. Nachdem dies aber Anwendungen sind, die modular einsetzbar sind, könnte man doch mit diesen im Gepäck seinen „eigenen“ Desktop mit einer aktuelleren Version von Ubuntu bauen, oder?

Also her mit Linux Mint 8 „Helena“ (Gnome 2.28.1, Kernel 2.6.31-14-generic; basierend auf Ubuntu Karmic, unterstützt bis April 2011), die passt nach dem Download auf eine CD-R, die sich – wie zu erwarten war – flott und anstandslos installieren ließ.

Nach dem Einspielen der Updates startete ich Firefox und meinte, erblinden zu müssen: Das Schriftbild war verwaschen wie eine alte Jean, obwohl ich die Kantenglättung ausgeschalten und „Arial“ als Fonts ausgewählt hatte… 😦

Ich versuchte einen Browserwechsel auf Opera, aber vergeblich: Igitt.
Nach etlichen untauglichen Versuchen probierte ich den „.fonts.conf-Tipp“, der hier nachzulesen ist .

Was soll ich sagen: Nunmehr entspricht das schon sehr meinen Erwartungen! Fehlten nur noch die Spielereien, die es zu installieren und konfigurieren galt.

Als erstes probierte ich „cairo-dock„. Ich brauchte meine Zeit, bis ich herausfand, dass das aktive Fenster erst dann nicht in der Größe eingeschränkt wird, wenn „automatisches Ausblenden“ unter dem Menüpunkt „Barrierefreiheit“ ausgewählt wird.
Jedoch währte mein Glück nicht lange, weil das Dock nach jedem Neustart im Wartungsmodus aufging und ein Umschalten auf Normalbetrieb nicht mehr möglich war… 😦

Also musste „wbar“ her, die sich auch reibungsfrei aus den Repos installieren ließ (hier findet sich die Konfigurationsanleitung).
Doch – welch‘ Pech – um die Icons für die zu integrierenden Apps zu finden, braucht es wohl ein abgeschlossenes IT-Studium… 😦

Ich schickte mich und mein ThinkPad also schlafen und fand am nächsten Tag „docky
Und das scheint jetzt meine große Liebe zu werden: Völlig stabil, verschwindet bereits in der Grundeinstellung hinter dem aktiven Fenster, lässt sich im Gegensatz zur „wbar“ mit dem Mauszeiger bei Erreichen hervor zaubern, hat eine selbsterklärende Konfiguration und die gewünschten Starter für Anwendungen werden simpel mit Drag & Drop hinzugefügt *freu*

Nun kann ich sogar auf die Google-Gadgets verzichten, weil ich für so… wichtige Sachen wie das Wetter zum Beispiel nicht erst bis zum Desktop vordringen muss, sondern nur den Mauszeiger zum unteren Rand führe und sogleich das Dock mit allen Infos und Startern erscheint… GEIL!   🙂

Linux Mint 8 "Helena" mit "docky"

Update:
So hübsch das Dock war, es verursachte Performanceeinbrüche beim Surfen (!?) bis hin zum kompletten Freeze des OS. Dachte schon, dass Mint einen Bug hat, aber nach der Entfernung von „docky“ war der Verursacher klar.
Zurzeit verwende ich den hübschen „Avant Window Navigator„!
Leider hatte ich weiterhin frozen screens, und beim Herumprobieren, ob Gnome Compositing oder Compize der Schuldige sein könnte, habe ich mir die GUI nachhaltig zerschossen. Weshalb gOS auf der (Haupt)Platte bleibt 🙂

Sie haben sich diesmal wirklich angestrengt, scheint mir!


Über das vorletzte OS von Microsoft ein Wort zu verlieren, wäre Eulen nach Athen tragen. Es gab vielerlei Gründe, warum ich diese Wahl keinen empfahl, der mich danach fragte.

Doch mit Windows 7 scheint nun wirklich – und aus meiner Beobachtung seit Win98 erstmalig – die Spur einer Trendwende realisiert worden zu sein. Nach drei erfolgreichen privaten Installationen auf unterschiedlichstem Gerät (der mir zur Verfügung gestellten Version „Ultimate“), nämlich vom 1,3 GHz-Celeron-Notebook mit 1,25 GB RAM sowie Grafik-on-board bis zum Dual-Core 2,50 GHz mit 2 GB RAM und 512 MB GPU hinterlässt es einen wirklich guten Eindruck.:

  • Verbesserte Skalierbarkeit: Trotz fehlender „Grafikstärke“ auf (zusätzlich) schwacher HW ist es optisch ansprechend (obwohl mit fehlenden Gimmicks) und die Performance scheint gegenüber XP kaum gelitten zu haben (einziges „Tuning“ meinerseits: Abschalten der Indizierung, der Komprimierung und diverser Dienste).
  • Mit Betrieb der Microsoft Security Essentials (kostenloses Security-Tool) und dem automatischen Durchführen der Defragmentierung sowie dem diskreteren Umgang mit Infomeldungen an den User herrscht mehr Ruhe am Monitor (und damit auch beim Anwender… :).
  • Auch die Einrichtung eines zentralen „Windows Update“ inklusive anderer Produkte von MS hat man gut, wenn auch nicht so umfangreich wie von Linux-Distributionen gewohnt, kopiert *g*
  • Der Umgang mit der Rechteverwaltung bei anstehenden Installationen unter Usern ohne Admin-Rechte erinnert auch ein bisschen an… ihr wisst schon 🙂

Erstaunlich ist nur, dass man sich des – angeblich bereits kurz nach Veröffentlichung bekannt gewordenen – Umgehens der Aktivierung mittels eines “ Windows 7 Rtm 7600 Loader“ nicht weiter angenommen hat und so illegalen Kopien Vorschub leistet…

Diese Meldung entnahm ich Ende Oktober von MS-freundlicher Seite:
„Es gibt in Deutschland bereits mehr Windows 7 User als MacOSX (5,57% zu 4,26%). Oder anders gesagt: Windows hat gerade mal eine Woche gebraucht um die 20 Jahre Mac einzuholen.“

Ein Schelm wohl ist wer denkt, zwischen „Verbreitung“ und „illegalen Kopien“ einen Zusammenhang zu entdecken 🙂

Kein WLAN & keine Performance nach Upgrade auf Ubuntu 7.10?


Na gut, ich habe nicht immer die neueste Version auf meinem Celeron-Notebook (IBM TP R50e), aber warum auch?

Nachdem mir die Ausgereiftheit wichtiger ist als der letzte Schrei, habe ich nunmehr, nachdem kürzlich die Version 8.04 von Ubuntu erschien, online von 7.04 auf 7.10 upgegradet 🙂
Dieser Vorgang – auch wenn er etwas Zeit in Anspruch nimmt – benötigt kein Ingenieurwissen: nach Aufruf der „Aktualisierungsverwaltung“ auf „Aktualisieren“ drücken, dann ist Warten und ein paar Fragen beantworten angesagt – fertig!

Das Ergebnis hatte aber zwei ärgerliche Schönheitsfehler: bei beiden Läppis litt die Performance durch das Upgrade, beim HP 510 gab’s zusätzlich kein WLAN mehr 😦

Der Krug geht also solange zum Brunnen, bis er (er)bricht -o

Doch es wäre nicht Linux, wenn nicht nach „etwas“ Anstrengung eine Lösung auffindbar gewesen wäre: die Performance konnte ich verbessern, indem ich mittels Synaptic den verwendeten Kernel „linux-image-2.6.22-14-generic“ gegen „linux-image-2.6.22-14-386“ tauschte, und WLAN war wie von Geisterhand (ehrlich!) plötzlich mit der Installation dieses Paketes wieder verfügbar *freu*

Wobei plötzlich fast untertrieben ist: unter 7.04 mußte ich mich am heimischen WLAN immer händisch anmelden. Nach dem Upgrade, der geschilderten Nachinstallation und einem Neustart war ich augenblicklich und ohne weiteres Zutun mit meinem WPA-PSK-verschlüsselten Zugang verbunden!

Meinen Dank an die Community für diesen Post!

Und ich wollte schon eine Neuinstallation in Betracht ziehen . . . . na ja, offensichtlich die Nachwirkung von zuviel Windowsgebrauch 🙂

Das wird mein Zukunftsprojekt . . . . dann einmal . . . . *g*: ubuntu_804-installation

(freundlicherweise zur Verfügung gestellt von ubuntu-austria-group)