macOS: neues Setup sinnvoll nach nur 16 Monaten Nutzung?


Obwohl unsere Partnerschaft erst voriges Jahr begann stellte sich mir die Frage, ob ein „clean install“ – außer Zusatzarbeit – eine Verbesserung des Systems hinsichtlich Performance und belegten Speicherplatz herbeiführen würde. Da ich dazu keine vernünftigen Informationen vorfand, musste wohl der Selbstversuch her…

Den Ausschlag gab nicht die mangelnde Leistung des Teils, sondern dass nun bereits auf die vierte Version des Betriebssystem upgegradet wurde: von OS X Yosemite -> El Capitan -> macOS Sierra -> alle Betas von High Sierra -> High Sierra. Man meint zwar, dass Unix-Betriebssysteme nicht von den bekannten Problemen aus der Welt vom Microsoft geplagt werden, aber andererseits schade ein wenig Fingerübung ja auch nicht!

Nun, ich habe mir also eine Liste der installierten Programme angelegt und mich versichert, die notwendigen Passwörter bereit zu halten. Eine Datensicherung erachtete ich nicht als notwendig, da diese entweder mit einer Cloudlösung synchronisiert werden bzw. auf externen Festplatten lagern.

Ich bin daher nach der o. a. Anleitung vorgegangen und habe mich klarerweise auch für das Löschen des Startvolumes entschlossen. Danach wird über die macOS-Wiederherstellung das Betriebssystem über das Internet geladen. Zu meiner Freude „merkte“ sich das Gerät trotz Bereinigung des HDD den WLAN-Zugang und lud die benötigten Dateien flott herunter.

Der Einrichtungsassistent führte abschließend völlig schmerzfrei zum Ziel, der Computer war bereit für die Installation der Anwendungen. Ich habe mir diese besorgt, die Verbindung zu den Clouddiensten hergestellt… und dann nach dem kompletten Download meiner Daten gestaunt: es wurden durch diese Aktion fast 4 GB gewonnen! Weiters vermeine ich, dass er auch einen Tick schneller wurde, was ich jedoch nicht durch Messungen untermauern kann.

Wer vor einer ähnlichen Entscheidung steht, sei somit ermutigt!

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iCloud-E-Mail macht Probleme beim Versand via Gmail


Mein Setting ist dermaßen, dass (auch) die iCloud-E-Mail-Adresse in Gmail eingebunden ist und somit Versand und Empfang via Gmail erfolgt.

Das funktionierte mehrmonatig ohne Tadel – bis gestern abend! Vorerst und oberflächlich dachte ich nun bei der erscheinenden Fehlermeldung, dass ein Problem mit der Empfänger-Adresse vorliegt und probierte eine andere, ohne Erfolg.

Also kontrollierte ich die Einstellungen für den Apple-Maildienst gemäß diesen Anweisungen. Auch hier: kein Erfolg…

Nach längerer Recherche stieß ich auf einen Hinweis, der in Richtung der „Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Apple-ID“ wies, das war auch dann die Lösung: wurde diese Sicherheitsoption aktiviert (was bei mir vor kurzem der Fall war), so benötigt (in meinem Fall) der zugreifende E-Mail-Client ein sogenanntes „anwendungsspezifisches Passwort“!

Die automatische Erstellung dieses spezifischen PWs ist nach Einstieg in die Apple-ID-Verwaltung möglich: Sicherheit -> Bearbeiten -> Anwendungsspezifisches Passwort.
Dieses wird dann – in meinem Fall – dem einbuchenden Account (oder der jeweiligen App) statt dem nativen PW mitgegeben, um dessen Dienst weiter in Anspruch zu nehmen.

Na, war ja gar nicht mal so schlimm, oder? 😀

 

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