Mein Wechsel zu Hutchison 3G Austria – „3“


3  hatte für mich im Frühling 2012 das offensichtlich beste Angebot hinsichtlich Mobilfunk mit einem Smartphone.  Nachfolgend die Punkte, die ich im Umgang mit diesem immer mehr an Bedeutung gewinnenden Betreiber lernen durfte:

  • Inside3
    Der Login ermöglicht ungewöhnlich umfangreiche Selbstadministration der angebotenen Services. Es ist zu empfehlen, die einzelnen Optionen gewissenhaft durchzugehen, im Besonderen den Bereich „Einstellungen und Sperren“.
  •  Mobile Datenanbindung
    Gewinnt bei meinem Gebrauch keinen Test, da im Grenzbereich zwischen 2G und 3G so gut wie immer ewig lange versucht wird, das eigene Netz (= 3G) zu nutzen. Das hat zur Folge, dass man dann zeitweise keinen Datenempfang hat, obwohl am gleichen Standort entspannt 2G, d.h. langsameres, aber stabiles i-net verfügbar wäre…
  • Kein reiner GSM-Betrieb möglich
    Der Handy ausschließlich im stromsparenden GSM-Betrieb zu fahren ist nicht zu bewerkstelligen. Diese Option ist deaktiviert. Das hat seine Begründung wohl darin, dass 3 lediglich UMTS anbietet und dort Inlandsroaming (derzeit noch mit A1, zukünftig mit T-Mobile) betreibt, wo das eigene Netz fehlt.
  • SIM-Card nur mit einem UMTS-Handy verwendbar
    Sollte das Mobilteil kaputt werden, nützt das GSM-Reservehandy in der untersten Schublade als Plan B leider ganz genau nix…
  • Roaming im Ausland oder Grenzgebiet
    Die manuelle Auswahl des (eigenen) Netzbetreibers am Handy ist zwar möglich, aber wirkungslos: Sobald das empfangbare Fremdnetz stärker ist, wird dort eingeloggt! Datenroaming lässt sich am Handy konfigurieren, nicht so jedoch bei der Telefonie. Abhilfe schafft der Einstieg in Inside3 zur Deaktivierung. Soll alle 24 Stunden änderbar und innerhalb von 30 min. wirksam sein.

So, das wären meine Weisheiten zum Thema 😉

Wem dazu noch was einfällt, bitte posten – danke!

B.FREE Breitband mit der T-Mobile web ’n‘ walk Card (2/2)


Aufbauend auf den letzten Basteleien (siehe unten Teil 1/2) waren nun alle Grundfunktionen hinsichtlich meiner Variante des mobilen Internets gegeben, aber 100 % waren es noch nicht . . .

Unter Linux litt der Datendurchsatz bei Einwahl mit „gnome-ppp“, wenn nicht HSDPA sondern nur EDGE als Übertragungsverfahren verfügbar war. Ich nehme an, weil mit dem grundsoliden, aber einfachen „gnome-ppp“ diese Abstimmung (natürlich) nicht oder nicht ausreichend gelingt . . .  -o

Unter Windows wählte ich mich bei A1 (= B.FREE) mit der T-Mobile-Software ein. Das paßt nicht nur optisch nicht zusammen, sondern hat auch den Nebeneffekt, dass man beim Klick auf den „web’n’walk Manager“ auf die Site von T-Mobile weiter geleitet wird . . . 😦

Beim Herumstöbern auf der Homepage von A1 entdeckte ich dann diese Info. Hier ist das Dashboard von A1 runterladbar und auch ein Update für meine Huawei E630-Datenkarte 🙂
Beides leider nur für meine alternative Windows-Installation, aber immerhin: T-Mobile schafft es nicht einmal, Updates für ihre eigene Hardware anzubieten!

Und durch Zufall wurde ich in einem Forum auf die Existenz eines „Vodafone Mobile Connect Card-Drivers for Linux“ aufmerksam.

Entgegen der Benennung beinhaltet das Paket nicht nur den Treiber, sondern löst nach Download mehrere Abhängigkeiten auf, weshalb bei Installation die Verbindung zum Netz hergestellt sein muß. Da die Install weder auf der Konsole noch via einfachem Klick funktionierte, hab‘ ich mir das Paket direkt von hier geholt.

Es funktioniert fantastisch und wird mich – da einstellbar – im Gegensatz zu „gnome-ppp“ auch bei EDGE nicht im Stich lassen. Es benötigt nach der Installation lediglich die paar bereits beschriebene Eingaben, weshalb auch die Verwendung mit anderen Carriern als Vodafone gesichert sein sollte.

Unter Windows spielte ich dann das Dashboard von A1 auf, das einen wirklich netten Eindruck machte. Warum es allerdings 72,7 MB gross sein muß, wenn die Version für Linux mit 1,6 MB auskommt, kann ich nicht beantworten (wie der Response auf meinen ersten Bastelbeitrag zeigt, geht es unter Windows auch mit einer Freeware mit 0,25 MB: so what?)

Jetzt fehlte eigentlich nur noch das „Firmwareupdate – HSDPA 7,2 MBit/s“ für meine Karte, das A1 anbietet. Sollte ich es wagen? Was ist, wenn es fehlschlägt, z. B. weil irgendwo noch das T-Mobile-Branding drinhängt? Und vor allem: ist diese Geschwindigkeit realistisch überhaupt erreichbar?
Wäre nicht gut, jetzt die Hardware zu zerstören, wo alles so elegant dahinflutscht . . .

Ich hab‘ aber eh‘ nicht lange gezögert, weil meine Neugierde einfach zu groß war: das Update lief einwandfrei durch, jetzt habe ich eine „E630+“-Karte, weshalb das Update eigentlich ein Upgrade war *g*

Internet everywhere & anytime & with both OS – jetzt passt’s!

B.FREE Breitband mit der T-Mobile web ’n‘ walk Card (1/2)


Da muss ich leider ein bisschen ausholen:
Vor fast genau einem Jahr musste ich unbedingt mobiles Internet haben. Ich hatte das Glück, über meinen Arbeitgeber einen wirklich günstigen privaten Vertrag bei T-Mobile unterschreiben zu können.

Leider stellte sich heraus, dass die Technik (noch) nicht so funktioniert, wie es meinen Vorstellungen entspricht: an zwei von drei Urlaubsorten in AT war . . . . Funkstille 😦

Also wurde der Vertrag nach einem Jahr gekündigt . . . and now? Gar kein mobiles i-net mehr? Oder wieder einen Vertrag mit monatlicher Gebühr abschließen, obwohl ich’s nur im Urlaub nutze? Oder eine Wertkartenlösung mit Hardware um € 100,- kaufen und die vorhandene und funktionierende, T-Mobile-gesperrte PCMCIA-Karte „Huawei E630“ dem Sondermüll überantworten?
Ehrlich: das sind alles inakzeptable Lösungen . . . zumindest für mich . . . -o

Aber dann fand sich doch eine Lösung: A1 – angeblich Anbieter des besten Mobilfunknetzes – bietet unter dem Label „B.FREE Breitband“ ein „Welcome Package“ an. SIM-Karte mit 1GB Datenvolumen, innerhalb eines Jahres zu verbrauchen, ohne Hardware um € 14,90 . . . ideal!

Also galt es nun, die aus dem Vorvertrag verbliebene Datenkarte zu entsperren. Diesen Job erledigten die Burschen dieses Shops um lediglich € 10,-. Danach öffnete ich die Verpackung des „Welcome Package“, entnahm die SIM-Karte und schob sie in die PCMCIA-Karte.

Wer glaubt, in der Verpackung eine Installationsanleitung oder sonstige Angaben zu finden, die einem weiterhelfen könnten, täuscht sich so gewaltig wie ich. Also i-net anwerfen und suchen . . . . 😦

Das Programm zur Einwahl in’s Netz (unter Windows) holte ich mir von der Homepage von T-Mobile. Solltet ihr eine andere Karte, ein anderes Modem oder einen anderen Provider haben, ist es wichtig, dass diese Software zur Karte bzw. zum Modem passt (im Allgemeinen auf der HP ersichtlich!). Nennt sich „Vodafone Connect“, „Mobile Connect“, etc. . . . – das so genannte Dashboard.

Nach Installation der Anwendung und darauf folgend dem ersten Einstecken der Karte, sind jetzt nur mehr ein paar Parameter anzupassen, da das Einwahlprogramm ja für T-Mobile und nicht für A1 ausgelegt ist (weitere Zugangsdaten für AT, DE, etc. findet ihr hier).

Daher im Dashboard „Einstellungen“ -> „Verbindungseinstellungen“ -> „Erstellen neues Profil“:

Einwahlnummer: *99#
APN: A1.net
(optional:
primärer DNS: 194.48.124.200
sekundärer DNS: 194.48.139.254)
Benutzername: ppp@A1plus.at
Kennwort: ppp

Speichern . . . . „Verbinden“ klicken . . . surfen und freuen 🙂

Und nachdem ihr jetzt alle das Kochrezept für diesen und ähnlich gelagerte Fälle kennt, wünsche ich viel Spaß beim „Nachbacken“!

Nachtrag:
Wieder einmal hatte ich es unter Ubuntu 8.04 einfacher als unter Windows: gnome-ppp zur Installation ausgewählt, oben genannte Eingaben getätigt, Initialisierungsstring reinkopieren . . . schon pfeifts!